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Nordkorea kritisiert Sanktionspolitik der USA 

Nordkorea kritisiert Sanktionspolitik der USA 
US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Führer Kim Jong Un ihres Gipfels im Capella Hotel auf der Ferieninsel Sentosa, Singapur, 12. Juni 2018, zusammen. Foto aufgenommen am 12. Juni 2018.
Angesichts des stockenden Dialogs mit den USA verstärkt Nordkorea seine Kritik an der Sanktionspolitik Washingtons. Doch die Kritik an dem Vorgehen kommt nicht nur aus Nordkorea.

In einer Erklärung warnte das Institut für amerikanische Studien des Außenministeriums die US-Regierung davor, durch "Sanktionen gegen die Volksrepublik und Druck sowie Menschenrechtsgeschrei" Nordkorea zur Aufgabe seiner Atomwaffen bewegen zu wollen. Dies sei eine Fehlkalkulation und werde den Weg zur atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel für immer blockieren, zitierten die staatlichen Medien das Institut am Sonntagabend.

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Das Institut nahm unter anderem Anstoß an den jüngsten Sanktionen der USA, die gegen drei weitere Mitglieder der kommunistischen Führung Nordkoreas gerichtet waren. Das US-Finanzministerium hatte ihnen vorgeworfen, die brutale, staatlich verordnete Zensur vollstreckt und Menschenrechtsverstöße begangen zu haben. Zu den Betroffenen zählte auch der Direktor der Abteilung für Organisation und Lenkung, Choe Ryong Hae, der als rechte Hand von Machthaber Kim Jong Un gilt.

Washington und die UN haben im Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm ein striktes Sanktionsregime gegen das Land aufgebaut. Es ist Teil der Nordkorea-Politik von US-Präsident Donald Trump. Trotzdem hatte Trump immer wieder von Fortschritten im Konflikt und eine gute Beziehung zu Kim Jong Un gesprochen.

Bei seinem historischen Gipfeltreffen mit Trump im Juni in Singapur hatte Kim seine Absicht zur Denuklearisierung bekräftigt. Es gab jedoch bislang keine konkreten Zusagen, bis wann abgerüstet werden soll, und wie die Gegenleistungen Washingtons aussehen könnten.

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(rt deutsch/dpa)

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