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Globale Umfrage: Viele Aufnahmeländer sehen Immigration als problematisch an

Globale Umfrage: Viele Aufnahmeländer sehen Immigration als problematisch an
Ein Migrant, der vor der Küste im Mittelmeer abgefangen wurde, im Hafen von Málaga, Südspanien, 10. Dezember 2018.
Eine Umfrage des Pew Research Centers in 27 Ländern hat ergeben, dass die Mehrheit der Einwohner gegen mehr Einwanderung ist. An der Spitze: Griechenland, Ungarn und Israel. Auch Emigration als dem Heimatland wird zunehmend kritischen gesehen.

Weltweit sind nach Angaben des Pew Research Centers 258 Millionen Menschen nicht in dem Land beheimatet, in dem sie geboren wurden. Die Hälfte dieser Migranten verteilt sich auf die befragten 27 Länder.

In Europa sind Griechenland, Ungarn, Italien und Deutschland die Länder mit der skeptischsten Bevölkerung. 82 Prozent der Griechen wollen weniger oder keine Immigranten mehr, in Ungarn und Italien 72 beziehungsweise 71 Prozent. In Deutschland wollen 58 Prozent weniger oder keine Einwanderung, dicht gefolgt von Schweden mit 52 Prozent Ablehnung.

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Zustimmung oder Ablehnung von Migration in 27 Ländern.

In Spanien sind nur 30 Prozent der Bevölkerung für weniger oder keine Immigration. 28 Prozent der Spanier sind für mehr Einwanderung. Dies ist unter den 27 Ländern schon der Spitzenwert. Bei allen anderen ist die Zustimmung zur Einwanderung deutlich geringer.

Besonders kritisch wird in Europa die Rolle der EU in der Handhabung der Migranten betrachtet. Die Länder, die während der Flüchtlingskrise 2015 als Transit- oder Zielland dienten, haben die größten Vorbehalte gegenüber der EU.

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Positive bzw. negative Wahrnehmung der Rolle der EU während der Flüchtlingskrise

Im internationalen Vergleich sind die Einwohner Russlands (65 Prozent), Israels (73 Prozent) und Südafrikas (65 Prozent) besonders immigrationsskeptisch. In den USA wollen nur 29 Prozent, dass weniger oder keine Immigration stattfindet.

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Unter den untersuchten Ländern machen Einwanderer in Australien (29 Prozent), Israel (24 Prozent), Kanada (22 Prozent) und Schweden (18 Prozent) den größten Anteil der Bevölkerung aus. Etwa 14 Prozent der US-Bevölkerung sind im Ausland geboren, ein Anteil, der mit dem von Deutschland (15 Prozent), Großbritannien (13 Prozent) und Spanien (13 Prozent) vergleichbar ist.

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Auch Emigration ein Problem

Gleichzeitig machen sich die Befragten in vielen Ländern Sorgen, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen, um in anderen Ländern einen Job zu finden. Innerhalb der befragten Länder gibt es unter Griechen und Spaniern – in zwei Ländern also, die in den letzten Jahren eine beträchtliche Zahl von Menschen ins Ausland gezogen sind – die meisten Personen, die der Meinung sind, dass es sich um ein sehr oder ziemlich großes Problem handelt (89 Prozent bzw. 88 Prozent).

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In vielen Ländern, in denen eine große im Ausland geborene Bevölkerung lebt (ob nach Gesamtzahl oder Anteil), sagen nur wenige, dass Emigration ein großes Problem darstellen. In den USA zum Beispiel sagen 38 Prozent, dass die Abwanderung für Arbeitsplätze ein großes Problem ist. In Schweden stimmen dem 18 Prozent zu.

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