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Börsenexperte: Nach Ausbruch des Handelskrieges werden USA nach chinesischer Pfeife tanzen müssen

Börsenexperte: Nach Ausbruch des Handelskrieges werden USA nach chinesischer Pfeife tanzen müssen
Die Flaute im US-amerikanischen und chinesischen Handelskrieg inmitten neuer Spannungen wegen der Verhaftung der Huawei-Finanzchefin kann in Washington nur nach hinten losgehen, da Peking alle Trümpfe in der Hand hat, warnt der Wirtschaftsanalyst Peter Schiff.

Peter Schiff ist unter anderem CEO von Euro Pacific Capital. Der US-amerikanische Ökonom ist für treffende Zukunftsanalysen bekannt, hat er doch unter anderem die Finanzkrise 2007 vorhergesagt

Für das Ergebnis der Versuche der USA, China die eigenen Regeln aufzuzwingen, fiel Schiffs Prognose im Gespräch mit RT düster aus. Peking werde in dieser Situation nicht untätig bleiben, und mögliche Vergeltungsmaßnahmen könnten der amerikanischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen.

Ich denke, das Ganze hat viel größere und breitere Auswirkungen. (...) Ich denke, langfristig wird dies den Dollar und seine Rolle als Reservewährung untergraben. Und wenn das wegfällt, nimmt auch der amerikanische Lebensstandard Schaden, weil er zusammenbricht", sagte der Stratege gegenüber RT America.

Es gebe mehrere Gründe für Washington, es sich zweimal zu überlegen, bevor es sich gegen China wendet, so Schiff. Erstens befinde sich die USA eindeutig in einer Baisse (anhaltend sinkende Kurse, Anm. der Redaktion), obwohl niemand diese Tatsache zugeben wolle. Andernfalls hätten die Nachrichten über die Verhaftung der Huawei-Managerin Meng Wanzhou die Märkte nicht negativ erschüttert, erklärte der Investor.

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Zweitens befänden sich die USA im Vergleich zu Peking in einer viel schwächeren Position, auch das enorme Handelsdefizit mit China gebe Washington keine Oberhand.

Ich denke, angesichts der Tatsache, dass sie uns mit all diesen Gütern versorgen, die unsere Wirtschaft braucht, sowie der Tatsache, dass sie viele unserer Anleihen halten und uns weiterhin viel Geld leihen, damit wir über unsere Verhältnisse leben können, sind sie diejenigen, denke ich, die die Melodien bestimmen, und wir müssen dazu tanzen."

Der Analyst wiederholte auch seine frühere Warnung vor dem Zusammenbruch der US-Wirtschaft. Er sagte, dass die "Blase", die US-Präsident Donald Trump geerbt und nur noch vergrößert habe, vor seinen Augen platzen werde, was verheerende politische und wirtschaftliche Folgen haben werde.

Wir steuern auf eine viel schlimmere Finanzkrise zu als die, die wir im Jahr 2008 erlebt haben, und wir steuern auf eine viel größere Rezession zu als die, die wir nach dieser Krise durchlebt haben – die wir die Große Rezession nennen", warnte der Experte.

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