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Iranische Lehrer fordern von Vereinten Nationen Ende der Verbrechen im Jemen

Iranische Lehrer fordern von Vereinten Nationen Ende der Verbrechen im Jemen
Dieses Foto ist unter den Bildern des Jahres für 2018. Saleh Hassan al-Faqeh hält die Hand seiner vier Monate alten Tochter Hajar, die im Krankenhaus an Unterernährung starb, Sanaa, Jemen, 15. November 2018.
In Teheran protestierten Lehrer vor dem Büro der Vereinten Nationen und forderten ein Ende der Gewalt im Jemen. Über 22 Millionen Menschen sind auf Hilfslieferungen angewiesen, 8,4 Millionen von Hungersnot bedroht. Die meisten Opfer gibt es durch Luftangriffe.

Die Lehrer kamen aus verschiedenen Stadtteilen der iranischen Hauptstadt Teheran zusammen, um vor dem Büro der Vereinten Nationen für ein Ende des Krieges im Jemen zu demonstrieren. Auf ihren Plakaten war von einem "unfairen Krieg" und "westlichen Unterstützern" zu lesen. 2015 begann der Krieg im Jemen. Wieviele Menschen seither ums Leben gekommen sind, darüber gibt es nur Schätzungen. Es sollen rund 20.000 sein. Im August starben 40 Kinder bei einem Angriff auf einen Schulbus durch Saudi-Arabien. Die Bombe stammte aus US-amerikanischer Herstellung. 

US-Außenminister Mike Pompeo, Riad, Saudi-Arabien, 17. Oktober 2018.

Die saudisch geführte Koalition will mit ihren Angriffen Rebellen töten, aber immer wieder werden Zivilisten Opfer der Bomben. Dem Iran wird vorgeworfen, im Jemen die Huthi-Rebellen zu unterstützen. 

Den Angriff auf den Schulbus bedauerte Washington zwar, Donald Trump machte jedoch die falsche Bedienung der an Saudi-Arabien gelieferten Waffen dafür verantwortlich. Waffenlieferungen einstellen wollte der US-Präsident auch nicht nach dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi, an dessen Auftrag möglicherweise der saudische Kronprinz beteiligt war. 

Mehr zum Thema - Trump rügt Saudi-Arabien: Sie wissen nicht, wie man US-Bomben richtig nutzt

Das UNHCR kommt zu dem Ergebnis, dass im Jemen durchschnittlich 123 Zivilisten pro Woche Opfer des Konflikts werden. Erstmalig hätten Bodenkämpfe zugenommen. Die größte Zahl an Todesopfern gebe es nach wie vor durch Luftangriffe:  

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