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Russland nach Gesprächen mit syrischer Opposition: USA besetzen und teilen Syrien

Russland nach Gesprächen mit syrischer Opposition: USA besetzen und teilen Syrien
Die US-Aktivitäten im Südosten Syriens stellen eine Bedrohung für die Integrität des Landes dar, sagte der russische Präsidialgesandte der Syrien-Friedenskonferenz am Donnerstag. Selbst die Opposition lässt Kritik an den Spaltungsabsichten der USA deutlich werden.

Alexander Lavrentyev kritisierte auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ein regelmäßiges Treffen der Syrien-Friedenskonferenz im kasachischen Astana, dass selbst die syrische Opposition, die lange Zeit vom Westen unterstützt wurde, durch die US-Aktivitäten in der Region al-Tanf im Südosten Syriens irritiert sei. Er unterstrich:

Es war bemerkenswert, dass die Vertreter der syrischen Opposition, mit der wir heute recht produktive Gespräche geführt haben, ihre Abneigung gegen die aktuelle Situation (im Südosten Syriens) bekundeten. 

"Sie gaben zu, dass die US-Amerikaner tatsächlich zu einer gewissen Teilung des Landes neigen und gleichzeitig ein Bekenntnis zu den Prinzipien der Souveränität, der territorialen Integrität und der Unteilbarkeit Syriens ablegen", sagte der russische Beamte weiter.

Russland äußerte wiederholt seine Besorgnis über die 55 Kilometer umfassende Zone, die von den USA "besetzt" ist.

Vor kurzem bemerkte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass die USA Terroristen auf ihrer Militärbasis in al-Tanf ausgebildet haben.

Die russischen Behörden, darunter Außenminister Sergei Lawrow, erheben den Vorwurf, dass die USA beabsichtigen, "einen Quasi-Staat" zu schaffen, der seine Wurzeln unter der kurdischen Minderheit des Landes schlagen soll.

Die Präsenz und Aktivitäten der USA in der Region sind illegal und verletzen die territoriale Integrität Syriens, was auch von der Regierung in Damaskus regelmäßig angeprangert wird.

Idlib Hauptgesprächsthema in Astana

Lavrentyev, ebenfalls Leiter der russischen Delegation bei den Astana-Gesprächen über Syrien, bezeichnete die Gespräche mit der syrischen Opposition hinsichtlich der Entwicklungen in Bezug auf die Stabilisierung von Idlib als "konstruktiv".

Zur Situation in der nordwestlichen Provinz Idlib in Syrien sagte er, es sei schwer zu sagen, wie lange es dauern werde, das Problem zu lösen. Allerdings fügte er hinzu, dass es alle Seiten "aufrichtig" tun wollen.

Sieht die britische Armee vor lauter Pelz vor den Augen überall nur noch eine russische Bedrohung?

Nach einem Treffen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am 17. September in Sotschi vereinbarten Russland und die Türkei, in Idlib eine entmilitarisierte Zone einzurichten, in der Aggressionen ausdrücklich verboten sind. Außerdem sollen terroristische Organisationen wie Hayat Tahrir al-Scham und al-Kaida zerschlagen werden.

Im Rahmen der Vereinbarung dürfen Oppositionsgruppen in Idlib präsent bleiben, während Russland und die Türkei gemeinsame Patrouillen in der Region durchführen werden, um eine Wiederaufnahme der Kämpfe zu verhindern.

Am 10. Oktober teilte das türkische Verteidigungsministerium mit, dass die syrische Opposition den Abzug schwerer Waffen aus der entmilitarisierten Zone Idlib abgeschlossen habe.

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