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Erdoğan: Saudi-Arabien, USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland haben Details von Khashoggi-Tod

Erdoğan: Saudi-Arabien, USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland haben Details von Khashoggi-Tod
Die Aufzeichnungen, die die Ermordung von Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in der Türkei in schockierenden Details enthüllen könnten, wurden mit Frankreich, Deutschland, Saudi-Arabien, Großbritannien und den USA geteilt, so der türkische Präsident Erdoğan.

Die Türkei hat Audioufnahmen im Zusammenhang mit der Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi mit einer Reihe von Ländern geteilt - darunter auch mit Deutschland.

Der Mord an Jamal Khashoggi sorgt vielerorts für Empörung. Vor der saudischen Botschaft in London demonstrierten Friedensaktivisten in einem Doppeldeckerbus gegen Waffenverkäufe an Saudi-Arabien.

Vor seiner Abreise nach Frankreich, um an Gedenkfeiern anlässlich des 100. Jahrestages des Endes des Ersten Weltkriegs teilzunehmen, sagte Der türkische Präsident Erdoğan:

Wir haben sie (die Bänder) Saudi-Arabien, den Vereinigten Staaten, den Deutschen, Franzosen und Briten gegeben, allen von ihnen. Sie haben die (aufgezeichneten) Gespräche gehört und kennen sie.

Saudi-Arabien sei bekannt, dass der Mörder von Jamal Khashoggi zu einer Gruppe von 15 Personen gehört, die einen Tag vor dem Mord am 2. Oktober in der Türkei ankamen, so Erdoğan.

Der türkische Präsident kündigte an, er wolle sich mit US-Präsident Donald Trump während der Gedenkfeierlichkeiten in Paris treffen.

Wenn wir nach Paris gehen, werden wir versuchen, die Chance zu ergreifen, und wir werden ein bilaterales Treffen durchführen.

Der regierungskritische saudische Journalist Jamal Khashoggi soll erwürgt worden sein, der Leichnam wurde zerteilt und sei dann "vernichtet" worden, teilte die Istanbuler Staatsanwaltschaft nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu mit.

Der Inhalt der Audioaufzeichnung soll dies bestätigen. Eine Stimme, die dem saudischen Forensik-Leiter zugeschrieben wird, deutet auch darauf hin, dass andere Beteiligte an Khashoggis entsetzlichem Schicksal Musik hörten, um die Geräusche zu übertönen.

Saudi-Arabien hatte zunächst geleugnet, dass Khashoggi innerhalb des Konsulats getötet wurde und bestand zunächst darauf, dass er es lebend verlassen habe. Sie änderten später ihre Geschichte, indem sie behaupteten, dass der Journalist bei einem Kampf versehentlich zu Tode kam, nachdem ein Streit ausgebrochen war. Riyadh besteht nun darauf, dass die Ermordung in einer verbrecherischen Operation ohne Wissen der saudischen Führung durchgeführt wurde.

Erdoğan hat jedoch darauf bestanden, dass Khashoggi auf Befehl der "höchsten Ebenen" der saudischen Regierung getötet wurde.

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