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Bolsonaro top - Maduro hop: Washingtons Definition von Despoten und mehr Druck auf Venezuela & Kuba

Bolsonaro top - Maduro hop: Washingtons Definition von Despoten und mehr Druck auf Venezuela & Kuba
Der Nationale Sicherheitsberater in der Trump-Administration verkündete am Donnerstag Washingtons Ansichten, wer in Lateinamerika Despot und wer Freund ist.
Die USA verhängen weitere Sanktionen gegen Venezuela. US-Sicherheitsberater John Bolton lobte die Wahl von Bolsonaro in Brasilien, erklärte Venezuela, Kuba und Nicaragua zur "Troika der Tyrannei" und droht: "Ihr seid als nächste dran".

Der US-Sicherheitsberater John Bolton gab am Donnerstag bekannt, dass Washington neue Sanktionen gegen Venezuela verhängen wird, welche die gesamten Goldexporte des südamerikanischen Landes betreffen werden. Mit der “rigorosen” Maßnahme soll der Regierung von Präsident Nicolás Maduro eine wichtige Devisenquelle entzogen werden.

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US-Präsident Trump unterzeichnete am Donnerstag einen Erlass, mit dem es US-Bürgern verboten werden soll, Geschäfte mit Personen und Unternehmen zu machen, die an "korrupten oder betrügerischen" Goldverkäufen aus Venezuela beteiligt sind.

US-Sicherheitsberater John Bolton unterstrich die harte Linie der Regierung in seiner Rede in Miami und bezeichnete Venezuela gemeinsam mit Kuba und Nicaragua als "Troika der Tyrannei". Die USA würden keine Zugeständnisse mehr an "Diktatoren und Despoten" in der Region machen, drohte Bolton.

Boltons Zitat über die "Troika der Tyrannei" erinnerte an eine Aussage von Ex-Präsident George W. Bush, der Nordkorea, den Iran und den Irak 2002 als "Achse des Bösen" gebrandmarkt hatte.

Bolton, der auch in der Bush-Regierung arbeitete, unterstrich am Donnerstag trotz des kriegerischen Tons, dass es Washington nicht um eine militärische Intervention in Venezuela gehe.

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Dabei hatte die US-Regierung in den vergangenen Monaten bereits eine Reihe von Sanktionen gegen Venezuela verhängt und noch im September sagte US-Präsident Trump, dass gegen Venezuela alle Optionen” auf dem Tisch seien, womit er militärisches Eingreifen der USA nicht völlig ausschloss.

Als “positive Signale für die Zukunft der Region” hingegen wertete der US-Sicherheitsberater die Wahl des rechtsradikalen Ex-Militärs Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten Brasiliens sowie den Amtsantritt des rechten Staatschefs Iván Duque in Kolumbien.

Ende November reist der US-Präsident erstmals seit seinem Amtsantritt nach Lateinamerika. Im Anschluss an seine Teilnahme am G20-Gipfel in Argentinien plant er auch einen Besuch in Kolumbien.

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