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Die Vereinigten Staaten scheuen sich davor, China als "Währungsmanipulator" zu bezeichnen

Die Vereinigten Staaten scheuen sich davor, China als "Währungsmanipulator" zu bezeichnen
Das US-Finanzministerium hat beschlossen, China nicht als Währungsmanipulator zu brandmarken, sondern es auf einer Beobachtungsliste, auf der sich Länder wie Deutschland, Japan, die Schweiz, Indien und Südkorea befinden, zu belassen.

Nicht nur US-Präsident Donald Trump drohte Peking mit der Einstufung Chinas als Währungsmanipulator. Auch frühere US-Regierungen taten das schon. Doch seit 1994 wurde die Drohung nicht mehr in die Tat umgesetzt.

In einem Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, stellt das US-Finanzministerium fest, dass kein wichtiger Handelspartner der USA die Kriterien erfülle, die als absichtliche Manipulation der eigenen Währung bezeichnet werden könnte. US-Finanzminister Steven T. Mnuchin erklärte:

Das US-Finanzministerium arbeitet intensiv daran, sicherzustellen, dass unsere Handelspartner unfaire Barrieren abbauen, die einem freien, fairen und gegenseitigen Handel im Wege stehen. Besonders beunruhigend sind Chinas mangelnde Währungstransparenz und die jüngste Schwäche seiner Währung. […] Diese stellen eine große Herausforderung für einen faireren und ausgewogeneren Handel dar. Wir werden die chinesischen Währungspraktiken weiterhin überwachen und überprüfen, auch durch Gespräche mit der People's Bank of China.

Nach der Ankündigung der USA fiel der Wert des Yuan und erreichte seinen tiefsten Stand gegenüber dem US-Dollar seit Januar 2017.

Die US-Regierung wies in einem anderen Bericht darauf hin, dass die jüngste Abwertung des Yuan den ohnehin schon großen bilateralen Handelsüberschuss Chinas von 390 Milliarden US-Dollar mit den Vereinigten Staaten in den letzten vier Quartalen bis Juni 2018 "wahrscheinlich verschärfen" würde. Es liege im Interesse Chinas, Maßnahmen zu ergreifen, die das bilaterale Handelsungleichgewicht verringern würden, warnte der Bericht.

Mehr zum Thema - Handelskrieg gegen China: Egal wie, Trump gewinnt... Teil I

US-Präsident Trump ergriff Maßnahmen, um das derzeitige Handelsungleichgewicht zwischen den USA und China zu beseitigen. Bisher erhob Washington Zölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar, worauf sich Peking mit Zöllen auf US-amerikanische Waren im Wert von 60 Milliarden US-Dollar revanchierte. Außerdem stoppte China den Kauf von US-amerikanischem Öl.

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