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Neue grausame Details: Saudischer Journalist Chaschukdschi wurde offenbar lebendig zersägt

Neue grausame Details: Saudischer Journalist Chaschukdschi wurde offenbar lebendig zersägt
Der saudische Journalist Dschamal Chaschukdschi während einer Veranstaltung von Middle East Monitor in London Großbritannien am 29. September 2018
Zwei Wochen sind seit dem Verschwinden des Journalisten Dschamal Chaschukdschi vergangen. Die Türkei hat die Saudis beschuldigt, ihn im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet zu haben. Nun sind grausige Einzelheiten über den angeblichen Mord bekannt geworden.

Im Fall des verschwundenen und angeblich ermordeten saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi sind neue grausige Einzelheiten bekannt geworden. Unter Berufung auf einen türkischen Offiziellen beschreibt  Middle East Eye den Ablauf des angeblichen Mordes. Der Offizielle gab an, die Informationen einer Audio-Aufnahme entnommen zu haben, die von Chaschukdschis Smartwatch stammen soll. Eine kürzere Version dieser Aufnahme soll auch der türkischen Zeitung Sabah vorliegen.

Demnach sei Chaschukdschi aus dem Büro des Generalkonsuls zu einem Tisch im Nebenzimmer geschleppt worden. Ein Zeuge habe furchtbare Schreie gehört. Der Konsul sei aus dem Raum gebracht worden. Es habe keinen Versuch gegeben, Dschamal Chaschukdschi zu verhören, den Saudis sei es nur darum gegangen, ihn zu ermorden.

Das Schreien habe aufgehört, als Chaschukdschi eine noch unbekannte Substanz injiziert worden sei. Einer der Saudis, den die Quelle als Salah Muhammad al-Tubaigy identifizierte, ein Forensiker der saudischen Sicherheitsbehörde, habe damit begonnen, den Journalisten auf dem Tisch zu zersägen, während dieser noch am Leben gewesen sei.

Nach Angaben des türkischen Offiziellen habe die Ermordung sieben Minuten gedauert. Tubaigy habe sich vor der Zerstückelung seines Opfers Kopfhörer aufgesetzt und Musik angemacht und seinen Kollegen empfohlen, es ihm gleichzutun. Er wird mit den Worten zitiert: 

Wenn ich diese Arbeit erledige, höre ich Musik. Ihr solltet das auch machen.

Tubaigy soll zu einem aus 15 Personen bestehenden Killerkommando gehört haben, das am 2. Oktober in zwei Privatflugzeugen in Istanbul eingeflogen war und die Stadt nach Chaschukdschis Verschwinden wieder verließ.

Dschamal Chaschukdschi hatte vor zwei Wochen das saudische Konsulat in Istanbul betreten, um dort ein Dokument abzuholen, und das Gebäude nicht wieder verlassen. Die Türkei hatte Saudi-Arabien bereits kurz nach dem Verschwinden des Journalisten beschuldigt, diesen ermordet zu haben. Nach einer Untersuchung des Konsulats erklärten die Türken, über Beweise zu verfügen. Die Saudis haben bisher jede Schuld bestritten.

 

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