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Malaysischer Verkehrsminister: Keine russische Beeinflussung bei MH17-Untersuchung

Malaysischer Verkehrsminister: Keine russische Beeinflussung bei MH17-Untersuchung
Der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke
Malaysias Verkehrsminister hat bestritten, unter russischem Einfluss zu stehen. Malaysia hatte Zweifel an den Erkenntnissen des JIT geäußert und erklärt, dass es keine "zwingenden Beweise" für eine russische Verantwortung für den Abschuss von MH 17 gebe.

Der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke hat Behauptungen zurückgewiesen, nach denen Malaysias Erklärung, dass es keine schlüssigen Beweise für eine Verantwortung Russlands für den Abschuss von MH17 gebe, auf russische Beeinflussung zurückzuführen sei.

Das sogenannte Gemeinsame Ermittlungsteam (Joint Investigation Team - JIT) hatte im Juli erklärt, der Fingerabdruck des verwendeten Buk-Systems sei "so besonders", dass es nur vom russischen Militär stammen könne. Loke hatte daraufhin festgestellt, dass es für die Schuld Russlands "keinen schlüssigen Beweis" gebe. Nachdem in verschiedenen westlichen Berichten Vorwürfe laut wurden, nach denen Russland diese Erklärung der Malaysier beeinflusst habe, wandte sich Loke mit einer Textnachricht an ABC Australia. In der Nachricht betonte Loke:

Ich weise die wilden Unterstellungen gegen uns kategorisch und entschieden zurück. Ich hatte niemals Kontakt zu den Russen. Meine Erklärung stützte sich auf die Einschätzungen unseres Außenministeriums.

Von den am JIT beteiligten Staaten hatten sich die Niederlande, Australien und die Ukraine von den angeblichen Beweisen des Ermittlungsteams und Russlands Schuld überzeugt gezeigt. Belgien hatte sich zurückhaltender geäußert, aber auch erklärt, Vertrauen in die Ermittlungen des JIT zu haben. Russland hatte die Anschuldigungen des JIT entschieden zurückgewiesen. 

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Nach Angaben von ABC Australia befasst sich das sogenannte Recherchenetzwerk Bellingcat mit dem abweichenden Votum der Malaysier. Der Bellingcat-Mitarbeiter Christo Grozev erklärte gegenüber dem Sender, Bellingcat werde die "überraschende Entscheidung" der Malaysier untersuchen. Arbeitshypothese der Gruppe sei, dass russische Spione "kompromittierendes Material" über malaysische Offizielle gesammelt und sie damit in der Hand hätten.

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