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Iran wirft Twitter nach Sperrung von Konten "echter Iraner" Doppelmoral und einseitige Zensur vor

Iran wirft Twitter nach Sperrung von Konten "echter Iraner" Doppelmoral und einseitige Zensur vor
Symbolbild: Zwei Personen vor dem Twitter-Logo, Zenica, Bosnien, 14. August 2013.
Die iranische Regierung wirft Twitter einseitige Zensur und Doppelmoral vor, nachdem Konten von Iranern geblockt wurden. Unter den gesperrten Nutzern sind Fernsehmoderatoren und Studenten. Ihnen wird vorgeworfen, Teil einer "einflussreichen Operation" zu sein.

Im letzten Monat entfernten Twitter und Facebook Hunderte von Konten, die im Zusammenhang mit "iranischer Propaganda" stehen sollen. Am Sonntag schrieb der iranische Außenminister auf Twitter: 

Twitter hat zahlreiche Konten realer Iraner geblockt, übersieht jedoch die "Regime-Change"-Propaganda, die Washington ausspuckt. 

Hingegen würde die Plattform auch die Propaganda der Mudschaheddin (MKO, oder MEK) unangetastet lassen. Die Organisation versucht aus dem Ausland Proteste im Iran als Vorboten einer neuen Revolution darzustellen und sehen sich als künftige Regierungsmacht des Iran.

US-Präsident Donald Trump bei der Amtseinführung in Washington.

Während des Irak-Krieges kämpften die Mudschaheddin an der Seite der Iraker. Von der Regierung Teherans werden sie als Mitverantwortliche für den Tod Hunderttausender Iraner gesehen. Galten sie früher auch international als Terrororganisation, so sind sie mittlerweile "rehabilitiert" worden. Westliche Politiker nehmen an ihren Veranstaltungen in Europa teil. Der nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, und Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani priesen die Gruppe als eine mögliche alternative Regierung des Iran.

Der iranische Botschafter in Großbritannien, Hamid Baeidineschād prangerte an, dass es 1.500 MKO-Mitglieder außerhalb der albanischen Hauptstadt gäbe, die von dort aus Millionen von Falschnachrichten über die sozialen Medien verbreiteten. Im August entfernte Google 39 YouTube-Kanäle mit Verbindungen zum iranischen Staatsfernsehen. 

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