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Russischer Pilot Jaroschenko strebt UNO-Untersuchung seiner Entführung durch US-Sonderdienste an

Russischer Pilot Jaroschenko strebt UNO-Untersuchung seiner Entführung durch US-Sonderdienste an
Die Protestaktion "Freiheit für Jaroschenko" vor der US-amerikanischen Botschaft, 22. März 2016.
Der russische Staatsbürger Konstantin Jaroschenko hat seine Absicht bekräftigt, den UN-Sicherheitsrat aufzufordern, zahlreiche Verletzungen seiner Rechte durch US-Sonderdienste zu untersuchen. Darunter fallen seine Entführung, ein schlampiges Gerichtsverfahren sowie Folter.

Jaroschenko, der eine 20-jährige Haftstrafe in einem US-Hochsicherheitsgefängnis verbüßt, erhielt kürzlich das Recht auf einen Familienbesuch. Das ermöglichte ihm auch ein erstes Zusammentreffen mit seiner Frau seit sieben Jahren. Etwa zur gleichen Zeit traf er sich mit seinem Anwalt, was ihm ermöglichte, Informationen über seinen aktuellen Zustand und seine Pläne der russischen Tageszeitung Iswestija mitzuteilen.

Aktivisten einer russischen Bürgerbewegung bei einer Protastaktion zur Unterstützung des Geschäftsmannes Wiktor But in der Nähe der US-Botschaft in St. Petersburg.

Es ist unumgänglich, sich an den UN-Sicherheitsrat zu wenden und ihn aufzufordern, eine Untersuchung über meine Entführung, Folter, das Konstruieren eines gefälschten Strafverfahrens und die anschließende illegale Verurteilung, meine Inhaftierung und Diskriminierung durchzuführen. Auch über die Tatsache, dass mir seit langem medizinische Hilfe verweigert wird. Ich möchte, dass eine solche Untersuchung stattfindet und die Ergebnisse veröffentlicht werden",

sagte der russische Pilot der Zeitung.

Auf die Frage, wie er sich nach dem Familienbesuch fühle, antwortete er, dass das Treffen äußerst emotional gewesen sei und das dass er und seine Lieben die Tränen nicht zurückhalten konnten. Die Familie soll fünfeinhalb Stunden lang ununterbrochen zusammengewesen sein.

Jaroschenko wies außerdem darauf hin, dass die Gefängnisverwaltung Reporter, die auf seine Familie in der Nähe des Gefängnisses warteten, entfernen ließ.

Der in die USA verschleppte Russe sagte weiter, dass er sehr traurig darüber sei, dass seine Mutter starb, während sie auf seine Rückkehr aus dem Gefängnis wartete. Er hoffe jedoch immer noch darauf, lebend nach Russland zu seiner Familie zurückkehren zu können.

Er sitzt seit dem Jahr 2011 eine 20-jährige Gefängnisstrafe ab, weil er angeblich daran beteiligt war, Drogen in die USA zu schmuggeln. Alle Anklagen gegen ihn beruhten auf Zeugenaussagen von Agenten der US-Drug Enforcement Agency (DEA), die verdeckte Ermittlungen gegen ihn durchführten.

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Der Russe wurde 2010 in Liberia verhaftet und dann ohne offizielles Auslieferungsverfahren in die USA geflogen, was gegen diplomatische Grundsätze verstieß.

Jaroschenko beharrt darauf, dass er völlig unschuldig ist und dass der ganze Prozess Teil einer Intrige der US-Agenten war, um Beweise gegen einen anderen russischen Bürger, Viktor But, zu erhalten. But war der Besitzer einer Transportfirma, der ebenfalls in die USA verschleppt wurde und nach einer verdeckten Ermittlung der DEA zu einer längeren Haftstrafe verurteilt wurde.

Russische Diplomaten baten wiederholt darum, dass die US-Behörden Jaroschenko an Russland zum weiteren Verbüßen seiner Haftstrafe übergeben, doch die Anträge wurden abgelehnt. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa wandte sich persönlich an US-Präsident Donald Trump und bat ihn, Konstantin Jaroschenko zu begnadigen, das Ersuchen blieb jedoch ohne Antwort.

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