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Angebliche russische Agentin Butina beschwert sich über Essen in US-Haftanstalt

Angebliche russische Agentin Butina beschwert sich über Essen in US-Haftanstalt
Maria Butina
Mitarbeiter der russischen Botschaft in den USA haben die angebliche russische Agentin Maria Butina besucht. Bei dem Treffen habe sich die junge Frau über die Verpflegung in der Washingtoner Justizvollzugsanstalt beklagt, so die diplomatische Mission auf Facebook.

Butina fühle sich normal, aber es gibt "Probleme mit dem Essen", schrieb die Botschaft. Der russischen Staatsbürgerin werde allerdings ohne Angabe von Gründen das Recht verwehrt, sich die Beine zu vertreten. Eine weitere Unannehmlichkeit sei, dass die Gefängniswärter nachts alle 15 Minuten das Licht einschalten.

Wir werden Schritte unternehmen, um Maria befreien. Der nächste Besuch ist für Donnerstag, den 2. August geplant. Wir werden ihr weiterhin konsularischen Beistand und jede Art von Unterstützung gewähren", erklärten die Diplomaten.

Während des Besuches soll die der Spionage beschuldigte Butina die Meinung geäußert haben, dass sie aufgrund ihrer politischen Ansichten verfolgt werde.

Bald darf Maria telefonieren. Sie wird auch in der Lage sein, Korrespondenz an die Adresse des Gefängnisses zu erhalten", teilte die diplomatische Mission mit.

Maria bat darum, ihren Eltern Grüße auszurichten und betonte, dass sie entschlossen ist, ihre Unschuld zu beweisen", heißt es in der Erklärung.

Der "Fall Butina"

Die 29-jährige Maria Butina wurde am 15. Juli in Washington verhaftet, also am Vorabend des Gipfeltreffens des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump in Helsinki. Die junge russische Frau, die eine Aktivistin für den Waffenbesitz ist, wird der Verschwörung beschuldigt, und zwar wegen Aktivitäten im Interesse eines ausländischen Staates. Die Ermittler behaupten, dass sie an derartigen Handlungen beteiligt war, ohne sich als ausländischer Agent beim US-Justizministerium zu registrieren.

Am 21. Juli unterstrich der russische Außenminister Sergej Lawrow in seinem Telefongespräch mit US-Außenminister Mike Pompeo, dass US-Aktionen gegen die russische Staatsbürgerin Maria Butina unzulässig seien.

Laut dem FBI reiste Butina im August 2016 mit einem Studentenvisum in die USA ein und nahm ein Studium an der American University auf. Im Mai 2018 erhielt sie ihren Master-Abschluss im Bereich Internationale Beziehungen, so ihr Anwalt.

Butina ist Mitglied des Vorstandes der russischen Menschenrechtsorganisation "Prawo na orushie" (zu Deutsch: "Das Recht auf eine Waffe"). In dieser Funktion nahm sie am National Prayer Breakfast in Washington im Februar 2017 teil, an dem auch US-Präsident Donald Trump teilnahm.

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