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Rettet uns! - Weißhelme bitten UNO um Evakuierung aus Daraa

Die syrischen Streitkräfte gewinnen seit der Offensive auf die Provinz Daraa immer mehr an Boden, die islamistischen Rebellen werden immer weiter zurückgedrängt. Die Weißhelme verlieren ihre Rückzugsgebiete und rufen jetzt sogar die UNO um Hilfe an.
Rettet uns! - Weißhelme bitten UNO um Evakuierung aus DaraaQuelle: AFP © Nazeer AL-KHATIB

Die private Organisation "Syrischer Zivilschutz", auch als Weißhelme bekannt, hat die Vereinten Nationen aufgefordert, ihre im Südwesten gefangenen Kollegen zu retten, die von syrischen Regierungstruppen bedrängt werden.

"Wir wollen, dass die UNO oder eine internationale Organisation die Freiwilligen des Weißen Helms von Daraa nach Idlib bringt, damit wir im Norden Syriens weiterarbeiten können", sagte Majd Khalaf, einer der Gründer der Weißhelme.

Es ist so schwer, wenn Weißhelme Menschen zurücklassen müssen,

sagte er der Agentur Reuters per Telefon aus Istanbul. Khalaf lehnte es ab, zu sagen, wie viele Weißhelme in der Gegend noch in Gefahr seien, sagte aber, dass die Gruppe mehr als 3.700 Frauen und Männer in Syrien habe.

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Die Weißhelme wurden im Westen weithin gefeiert und waren während des jahrelangen Konflikts vor allem in von Rebellen besetzten Gebieten aktiv. Seit einigen Monaten häufen sich Hinweise, dass es sich bei der Gruppe um westlich gesponserte Propagandawerkzeuge und Stellvertreter von islamistisch geführten Aufständischen handelt.

Die syrische Armee hat mit Unterstützung des russischen Militärs den größten Teil der südlichen Provinz Daraa in einer Offensive erobert, die im Juni begann. Präsident Assad äußerte sich gegenüber russischen Medien klar zu den Optionen der Weißhelme: "Entweder sie können ihre Waffen im Rahmen einer Amnestie niederlegen, die vier oder fünf Jahre dauert, oder sie werden wie alle anderen Terroristen liquidiert."

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