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FIFA: WM im Reinen - Dopingtests bei Fußball-WM 2018 in Russland alle negativ

FIFA: WM im Reinen - Dopingtests bei Fußball-WM 2018 in Russland alle negativ
Die Fußball-WM in Russland nähert sich dem Finale und noch immer konnte kein Dopingfall nachgewiesen werden. Dabei mussten sich die Spieler zahlreichen Proben unterziehen. Doping ist nicht das einzige Risiko, welches die Medien grundlos zur WM ankündigten.

Bei der Fußball-WM in Russland hat es nach Angaben des Weltverbandes FIFA bislang keine Dopingfälle gegeben. Alle Proben im Kontrollsystem seien negativ gewesen, teilte die FIFA am Donnerstag vor dem Finale und dem Spiel um Platz drei mit. Seit Januar 2018 seien insgesamt 2.037 Kontrollen durchgeführt und 3.985 Proben gesammelt worden. Dabei sei ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis festgestellt worden, der betroffene Spieler habe über eine medizinische Ausnahmegenehmigung für den nachgewiesenen Wirkstoff verfügt. Um welchen Spieler es sich handelt, wurde nicht veröffentlicht.

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Die Nationale Anti-Doping-Agentur hatte die Dopingkontrollen bei der WM kritisiert und sah Interessenkonflikte, wenn Sportorganisationen selbst für die Dopingverfahren verantwortlich seien. 

Die FIFA erklärte, dass der Plan für die Kontrollen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vorgelegt und von dieser abgesegnet worden sei. Alle Spieler seien vor dem Turnier unangekündigten Kontrollen unterzogen worden, dabei seien 2.761 Proben genommen worden. 626 Proben seien während des Turniers gesammelt worden, davon 108 an spielfreien Tagen. Dies ergibt bei 736 Spielern aus 32 Teams, dass im Schnitt pro kompletter Mannschaft gut drei Proben an spielfreien Tagen genommen wurden.

Nicht nur beim Thema Doping haben sich eine Reihe von Vorverurteilungen Russlands als WM-Gastgeber nicht bewahrheitet. Auch die Warnungen, die WM werde von rassistischen Übergriffen und Hooligan-Angriffen überschattet, erscheinen bisher unangebracht.

Selbst Englands Coach Gareth Southgate lobte die WM in höchsten Tönen.

Die Organisation ist erstklassig. Es gab viele Storys vor dem Turnier, von denen ich schon vorher wusste, dass sie falsch sind - und das hat sich bewiesen."

Russische Außenamtssprecherin kritisiert deutsche Medien

Im Vorfeld und während der WM hatte es eine Reihe von Vorwürfen gegen Russland und die russische Nationalmannschaft, unter anderem aus einer so genannten "Dopingredaktion" der ARD, gegeben.

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Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, kritisierte am Donnerstag die Dopingvorwürfe deutscher Medien gegen die russische Fußballnationalmannschaft.

Informationseinwürfe und Fake News sind unwürdig. Die Gesetzgebung vieler Staaten sieht rechtliche Mechanismen zum Schutz der Ehre und Menschenwürde vor."

Was die Berichte der deutschen Medien betrifft, sei es ihrer Ansicht nach "höchste Zeit", die Funktionsfähigkeit solcher Mechanismen für einzelne Journalisten und Medien zu prüfen, so Sacharowa.

(dpa/ rt deutsch)

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