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EU: US-Autozölle würden Milliardenschaden in den USA verursachen 

EU: US-Autozölle würden Milliardenschaden in den USA verursachen 
Strafzölle würden allerdings auch die deutschen Autobauer belasten.
Die EU warnt für den Fall von US-Sonderzöllen auf Autos vor weltweiten Vergeltungsmaßnahmen, die US-Exporte im Wert von rund 250 Milliarden Euro treffen könnten. Dies geht aus der am Montag veröffentlichten Stellungnahme der EU-Kommission zu möglichen US-Autozöllen hervor.

Schon die erwogenen US-Zölle von 25 Prozent - und damit die Verteuerung von importierten Autos und Autoteilen - würden die US-Wirtschaft und die amerikanischen Verbraucher direkt treffen und eine Million Stellen in der Industrie und 3,3 Millionen weitere Jobs im Handel gefährden, heißt es in der Stellungnahme.

Zieht die Samthandschuhe im Handelsstreit mit den USA aus: der chinesische Präsident Xi Jinping.

Die US-Wirtschaftsleistung würde nach EU-Angaben allein wegen der Strafzölle 13 bis 14 Milliarden US-Dollar (11 bis 12 Mrd Euro) schrumpfen. Auf die US-Handelsbilanz hätten die erwogenen Strafzölle hingegen keine positive Wirkung.

Hinzu kämen negative Folgen durch die Vergeltungsmaßnahmen. Denn die Mitglieder der Welthandelsorganisation "werden sich wahrscheinlich wieder berechtigt sehen, angemessene Gegenmaßnahmen gegen Importe aus den USA einzuleiten". Diese beträfen ein Handelsvolumen, das etwa sechs Mal größer sei als das von Stahl und Aluminium. Die EU nennt eine Zahl von 294 Milliarden Dollar. Solche Maßnahmen würden "US-Produzenten spürbare Verluste verursachen".

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende die EU im Handelsstreit nochmals heftig angegriffen und wieder Importautos ins Visier genommen. Trump hat bereits Strafzölle auf importiertes Stahl und Aluminium angeordnet, die EU hat mit Gegenmaßnahmen reagiert. Derzeit lässt Trump prüfen, ob sich zusätzliche Autozölle mit möglichen Gefahren für die nationale Sicherheit der USA begründen lassen. Dem widerspricht die EU in ihrer Stellungnahme kategorisch.

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(rt deutsch/dpa)

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