icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Investigativ-Journalist Seymour Hersh: Weißhelme sind Propaganda-Organisation

Investigativ-Journalist Seymour Hersh: Weißhelme sind Propaganda-Organisation
Syrische und libanesische Demonstranten stellen Mitglieder des syrischen Zivilschutzes "Weißhelme" bei einer Demonstration vor den Büros der Vereinten Nationen in Beirut nach
Im Interview mit RT-Moderator Afshin Rattansi hat der Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh erläutert, wieso die Weißhelme als Propaganda-Organisation zu bezeichnen sind. Er verweist in diesem Zusammenhang zudem auf einen "sehr wichtigen" US-Geheimdienstbericht.

"Zu oft haben wir das gleiche Kind auf Fotos gesehen, Jahr für Jahr, immer mit Staub bedeckt", sagte Hersh im Interview und betonte, dass die Weißhelme "sich in Anti-Assad-Aktivitäten engagieren". Er fügte in diesem Zusammenhang hinzu, dass eine solche Taktik "sehr einfach" sei, weil Assad von so vielen "gehasst" werde.

Causa Skripal: Fragen über Fragen, aber der westliche Mainstream berichtet nur noch ungern über den Fall ...

Hersh erklärte weiter, dass damals, als 2013 unter der Obama-Regierung ein chemischer Angriff in Syrien stattfand, bekannt war, dass Damaskus über ausgeklügeltere chemische Waffen verfügte. Aus diesem Grund war klar, dass die beim Angriff tatsächlich verwendete Substanz "nicht die gleiche wie beim syrischen Militär" war.
Er verwies in diesem Zusammenhang auf einen "sehr wichtigen" Geheimdienstbericht der US-Regierung vom Juni 2013.

Dieser Bericht besagte laut Hersh, dass es bei den US-Geheimdiensten "eine große Besorgnis" gab, weil Saudi-Arabien und die Türkei Al Nusra in Syrien Chemikalien zur Verfügung stellten, die beim einfachen Zusammenmischen ein Nervengas namens "Küchen-Sarin" bilden.

Die Regierung wusste aus diesem sehr wichtigen Geheimdienstbericht, dass es zwei Verdächtige gab - Al Nusra hatte das Zeug und Syrien. Vergessen Sie die Analyse - die US-Regierung wusste es sofort und sprachen nur über einen [Verdächtigen]", so Hersh weiter.

Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist sprach mit RT, wie sich die Berichterstattung in den Vereinigten Staaten unter der Obama-Regierung veränderte, ebenso über die mutmaßliche Vergiftung von Sergei Skripal und seiner Tochter im britischen Salisbury.

Das gesamte Interview in englischer Sprache ist hier einsehbar. Eine Übersetzung ins Deutsche ist geplant:

Trends: # Krieg in Syrien

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen