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"Russische Invasion sehr wahrscheinlich": Moskau wirft Litauens Präsidentin Russophobie & Lügen vor

"Russische Invasion sehr wahrscheinlich": Moskau wirft Litauens Präsidentin Russophobie & Lügen vor
Irina Jarowaja
Die Vize-Sprecherin des russischen Unterhauses hat jüngste Warnungen der litauischen Präsidentin vor einer drohenden russischen Militäraggression als "schwarze Lügen" bezeichnet und ein Ende "unverantwortlicher und falscher politischer Spiele" gefordert.

Die russische Abgeordnete Irina Jarowaja gab ihren Kommentar ab, nachdem die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite kürzlich in einem Interview mit der Zeitschrift Der Spiegel behauptet hatte, dass die Wahrscheinlichkeit einer russischen Invasion hoch sei und Litauen sich ständig gegen diese Bedrohung verteidigen müsse.

Wenn wir anfangen, Allegorien zu benutzen, wie Frau Grybauskaite, dann sollte sie als Präsidentin nicht die Seele und das Herz des litauischen Volkes mit ihren schwarzen Lügen und ihrer Russophobie beflecken, sondern ihr Gewissen und ihren Verstand für vernünftiges politisches Denken und Handeln einsetzen", schrieb Jarowaja in einer auf ihrer offiziellen Website veröffentlichten Erklärung.

Sie spielt ein Spiel, das nichts mit Sicherheit, Völkerrecht oder fairen politischen Regeln zu tun hat", so die Politikerin.

Im Gegensatz zu Grybauskaite schätzt unser Volk den Frieden und die Freundschaft. Und wir werden nie vergessen, dass es das multiethnische Sowjetvolk war, das die Welt vor dem Nazismus verteidigte", fügte sie hinzu.

Jarowaja ist seit 2007 Abgeordnete der Staatsduma, und dies ist nicht das erste Mal, dass sie auf antirussische Äußerungen von Staatsoberhäuptern osteuropäischer Nationen antwortet. Im August 2017 kritisierte sie den damaligen polnischen Außenminister Witold Waszczykowski für dessen Aussage, dass die UdSSR und Nazideutschland gleichermaßen für den Beginn des Zweiten Weltkriegs verantwortlich seien. Sie wies darauf hin, dass diese Position mit rechtsextremer Propaganda von Nazi-Apologeten übereinstimme.

Kurz davor hatte die Abgeordnete das polnische Gesetz, das die Zerstörung von Denkmälern der Roten Armee in Polen ermöglichte, als "ein Verbrechen gegen die eigene Nation" und einen verräterischen Schritt gegen diejenigen bezeichnet, die Europa von den Nazis befreiten.

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