International

Zu unserer Verwunderung war unsere Mitarbeit unerwünscht - Präsident Putin zu den MH17-Ermittlungen

Der russische Präsident Wladimir Putin kommentierte auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron jüngste Aussagen des niederländischen Staatsanwalts Fred Westerbeke über Untersuchungen des Ermittlungsteams (JIT) zum MH17-Absturz.
Zu unserer Verwunderung war unsere Mitarbeit unerwünscht - Präsident Putin zu den MH17-ErmittlungenQuelle: Reuters © Grigory Dukor

Das von den Niederlanden geleitete Gemeinsame Ermittlerteam (JIT) hatte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz verkündet, dass die Rakete, welche die Maschine auf dem Flug MH17 über der Ukraine getroffen habe, von einer Einheit aus dem Westen Russlands stamme. Auf der Pressekonferenz mit seinem französischen Amtskollegen äußerte sich der russische Präsident knapp dazu:

Unsere Einstellung zu diesem Fall ist die folgende: Wir haben ursprünglich angeboten, zusammenzuarbeiten, um diese Tragödie zu untersuchen. Aber zu unserer Überraschung wird uns kein Zugang zu den Ermittlungen gegeben", so Putin.

Die ukrainische Seite arbeitet mit, trotz der Tatsache, dass die Ukraine internationale Vorschriften verletzt hat und den Luftraum über einem Territorium, in dem Kampfhandlungen stattfanden, nicht geschlossen hat.

Die Ukraine war trotz dieser eklatanten Versäumnisse Teil der MH17-Untersuchung, während Russland ausgeschlossen wurde, bemerkte der russische Präsident. 

An dem internationalen Team beteiligen sich neben den Niederlanden noch Ermittler aus Malaysia, Australien, Belgien und der Ukraine. 

Mehr lesenMH17: Vorwürfe der Ermittler verweisen erneut auf Russland - Moskau sieht darin Voreingenommenheit

Seiner Meinung nach sollte die russische Seite an der Untersuchung teilnehmen, damit Russland die Ergebnisse der Kommission auch akzeptieren kann.

Auf jeden Fall werden wir [dieser Angelegenheit] Aufmerksamkeit und Respekt entgegenbringen und alles analysieren, was darin dargelegt wird", fügte das russische Staatsoberhaupt hinzu.

Das russische Außenministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass die Vorwürfe des Ermittlerteams unhaltbar seien, nicht zuletzt, weil Moskaus Angebote zur Zusammenarbeit nicht wahrgenommen und zahlreiche relevante Details nicht in die Untersuchungen einbezogen wurden. Dennoch wolle Russland weiter mit dem JIT kooperieren.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team