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Analytiker: Washington will Keil zwischen Russland, China und Europa treiben

Analytiker: Washington will Keil zwischen Russland, China und Europa treiben
Washington schwingt das Spalt-Beil: Es soll ein Keil zwischen Russland, China und Europa getrieben werden, so der Analyst Michail Gratschjow.
Das eigentliche Ziel der jüngsten US-Sanktionen ist es, Russland wirtschaftlich von Europa und Asien zu isolieren, so der Analyst Michail Gratschjow in einem RT-Interview. Ihm zufolge sollte Moskau auf die jüngsten US-Sanktionen nicht mit Gegensanktionen reagieren.

Der offensichtlichste Grund für Sanktionen ist es, einen Keil in die Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union, zwischen Russland und China und so weiter zu treiben",

sagte TeleTradeBel-Analyst Michail Gratschjow. Laut ihm sollte Russland diesmal nicht versuchen, Sanktionen gegen US-amerikanische Personen zu verhängen, und stattdessen die Spirale der bilateralen Sanktionen stoppen:

Symmetrische Antworten wie die Ausweisung von Diplomaten und die Schließung von Konsulaten sind höchstwahrscheinlich angemessen und eine würdige Antwort. Aber Sanktionen gegen bestimmte Persönlichkeiten werden aussehen wie ein Schnellschuss. Für Russland ist es in dieser Situation wichtiger, die eigene Würde zu wahren.

Er fügte hinzu, dass die Europäische Union mit der Zeit erkennen werde, dass die Vereinigten Staaten kein Handelspartner seien, dem man vertrauen könne. Außerdem erinnerte Gratschjow an die jüngsten Worte des Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk, der fragte, wer bei solchen Freunden überhaupt Feinde brauche.

Wladimir Rojankowski, Investmentanalyst bei Global FX, betonte, dass es der richtige Zeitpunkt für Russland sei, seine Beziehungen zu Europa zu verbessern, wenn es versucht, seine Unternehmen vor US-Sanktionen für ihre Geschäfte mit dem Iran zu schützen.

Es ist unnötig zu sagen, wie sehr es im Interesse Russlands liegt, sich dieser Partei [Europa] anzuschließen", sagte er in einem Interview mit RT.

Der Analytiker stellt fest, dass der US-Präsident bereit sei, alte Freunde loszuwerden, wenn sie nicht zu seiner Agenda passen:

Das Hauptproblem beim direkten Kontern von Trump ist seine geringe Anfälligkeit. Er ist ein dickhäutiger, lebenslanger Zyniker, das beweist die Leichtigkeit, mit der er sich von seinen Freunden trennt. Erinnern Sie sich an seinen ehemaligen Außenminister Rex Tillerson? Nach dessen öffentlicher Rede zur Verteidigung des iranischen Atomdeals wurde er gnadenlos gefeuert.

Mehr zum Thema - "Blockade-Gesetz" aktiviert: EU wehrt sich gegen Iran-Sanktionen (Video)

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