"Nicht alle russischen Frauen sind gut für dich": Argentinischer Fußballverband gibt Flirttipps

"Nicht alle russischen Frauen sind gut für dich": Argentinischer Fußballverband gibt Flirttipps
Distanzierte sich von dem seltsamen Ratgeber in Sachen "Völkerverständigung": der Präsident des argentinischen Fußballverbands Claudio Tapia.
Wegen fragwürdiger Tipps für die Eroberung schöner Russinnen bei der anstehenden Fußball-WM steht der argentinische Fußballverband AFA in der Kritik. Der Verband entschuldigte sich am Mittwoch für Passagen mit sexistischen Flirttipps in einem WM-Handbuch.

"Völkerverständigung" mal ganz anders: Das Handbuch über "Sprache und Kultur Russlands" kam bei einer Schulung für Journalisten, Funktionäre und Trainer zum Einsatz, die zur WM nach Russland reisen. Russische Frauen wollten nicht als Objekte gesehen werden, hieß es in dem zweiseitigen Kapitel mit dem Titel "Was muss ich tun, um eine Chance bei einem russischen Mädchen zu haben?" - "Weil russische Frauen schön sind, wollen viele Männer nur mit ihnen ins Bett. Vielleicht wollen sie das auch, aber sie sind Menschen und wollen sich auch wichtig und einzigartig fühlen."

Das waren noch Zeiten: Erdoğan und Merkel während eines Fußballspiels zwischen Deutschland und der Türkei im Jahr 2012 in Berlin.

Es folgen Tipps, wie argentinische Männer bei Russinnen landen können. Zum Schluss wird gewarnt, dass manche Frauen sich nur für reiche oder gut aussehende Männer interessieren.

Aber pass auf: Es gibt viele schöne Frauen in Russland, und nicht alle sind gut für Dich. Sei wählerisch.

Nach scharfer Kritik in den sozialen Medien sammelten Verbandsmitarbeiter noch während der Schulung die Unterlagen ein und entfernten das Kapitel, wie ein teilnehmender Journalist auf Twitter berichtete.

Der Text sei irrtümlich zu dem Handbuch hinzugefügt worden, schrieb der Verband in einer Mitteilung. Die Aussagen spiegelten nicht die Ansichten der AFA wieder. Argentiniens Institut gegen Diskriminierung und Rassismus (INADI) kritisierte die Passagen - die von einem Blog kopiert worden waren - als "diskriminierend und stigmatisierend".

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(rt deutsch/dpa)

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