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OPCW bestätigt Ankunft am Ort des angeblichen Chemieangriffs in Duma

OPCW bestätigt Ankunft am Ort des angeblichen Chemieangriffs in Duma
Die OPCW hat bestätigt, dass ihr Team einen Ort in Duma besucht hat, an dem ein Chemieangriff stattgefunden haben soll. Dennoch äußerte das russische Außenministerium Bedenken über die Pläne des Teams, weniger Orte zu besuchen und weniger Zeugen zu befragen.

Das Team habe am Samstag in der Stadt bei Damaskus Proben genommen, die nun in Rijswijk in den Niederlanden analysiert werden sollten, teilte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mit. Die Organisation ließ offen, ob die Experten noch einmal nach Duma fahren würden.

Das Untersuchungsteam sagte, es werde "die Situation bewerten und zukünftige Schritte in Betracht ziehen, einschließlich eines weiteren möglichen Besuchs in Duma". Das OPCW-Team reiste in die Stadt im Osten von Ghuta, elf Tage nachdem die syrische Regierung eine formelle Anfrage an die OPCW geschickt hatte, um das Gebiet inspizieren zu lassen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. "Solche Verzögerungen in einem solchen Fall, unabhängig von den Motiven, sind inakzeptabel", erklärte sie.

Symbolbild, Syrer in den Trümmern von Duma, Ost-Ghuta, Syrien, 19. April 2018

Moskau erwarte, dass die OPCW den angeblichen chemischen Angriff unparteiisch untersuche. Doch die Pläne der Mission, weniger Orte zu besuchen, die mit dem angeblichen Angriff in Verbindung stehen, und weniger Zeugen zu befragen, gäben Anlass zu "ernsten Bedenken", sagte Sacharowa. Nach Ansicht der Sprecherin zeigten diese Pläne nur "die mangelnde Bereitschaft, eine weitere inszenierte Provokation mit dem Einsatz von Chemikalien, die als Grund für den Raketenangriff diente", den die USA, Großbritannien und Frankreich letzten Samstag durchgeführt hatten, aufzuklären.

Die Erkundungsmission musste bei ihren Versuchen, Duma zu erreichen, eine Reihe von sicherheitsrelevanten Rückschlägen hinnehmen. Am Mittwoch bestätigte die OPCW, dass ihre Mission in Duma verzögert wurde, nachdem ein UN-Sicherheitsteam unter "Kleinwaffenfeuer" geraten war. Entgegen einer Behauptung der USA, behauptete die OPCW nicht, dass die Verzögerung durch Russland oder Syrien verursacht worden sei. Washington hatte zuvor Damaskus und Moskau beschuldigt, das Erkundungsteam daran gehindert zu haben, die Stadt zu erreichen.

Die Ankunft des OPCW-Teams in Duma wurde am 14. April verschoben, nachdem die USA, Großbritannien und Frankreich einen Bombenangriff auf Syrien gestartet hatten. Die Luftangriffe wurden als Reaktion auf den angeblichen Gasangriff in Duma am 7. April durchgeführt, den der Westen der Regierung von Baschar al-Assad anlastete. Die Operation begann nur wenige Stunden, bevor das Team die Stadt erreichen sollte.

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