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Labour-Chef Corbyn: Bomben bringen keinen Frieden

Labour-Chef Corbyn:  Bomben bringen keinen Frieden
Labour-Chef Jeremy Corbyn verwies bereits vor dem Angriff auf Syrien durch Großbritannien am Freitag auf die dünne Faktenlage und die Gefahr der Ausrichtung nach US-Präsident Trump.
Während die britische Premierministerin Theresa May den Militärschlag auf Syrien verteidigt, mahnte Jeremy Corbyn an, dass das rechtlich fragwürdige Vorgehen, eine weitere militärische Intervention Großbritanniens, zu einer Eskalation führen könne, statt zu Aufklärung.

Während die britische Premierministerin Theresa May die Angriffe auf Ziele in Syrien rechtfertigte und meinte, es habe keine Alternative dazu gegeben, verwies die Jeremy Corbyn darauf, dass Bomben keine Lösung brächten:

Bombs won’t save lives or bring about peace.

My statement responding to air strikes on Syria: https://t.co/R6Yqkk4MV3

— Jeremy Corbyn (@jeremycorbyn) 14. April 2018

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Bomben werden weder Leben retten noch Frieden bringen, schrieb Corbyn auf seinem Facebook-Profil.

Dieses rechtlich fragwürdige Vorgehen droht, wie US-Verteidigungsminister James Mattis zugegeben hat, einen bereits verheerenden Konflikt weiter zu eskalieren und macht damit die tatsächliche Verantwortlichkeit für Kriegsverbrechen und den Einsatz chemischer Waffen unwahrscheinlicher.
Großbritannien sollte eine Führungsrolle spielen, um einen Waffenstillstand in dem Konflikt herbeizuführen, ohne Anweisungen von Washington entgegenzunehmen und britisches Militärpersonal in Gefahr zu bringen.


Theresa May hätte die Zustimmung des Parlaments einholen sollen, nicht von Donald Trump.

Labour-Chef Jeremy Corbyn hatte vor dem Hintergrund der Schuldzuweisungen gegenüber Russland in den Fällen Skripal und Duma mehrmals zu Besonnenheit aufgerufen.

Premierministerin Theresa May hatte es am Donnerstag nicht ausgeschlossen, Großbritannien zu einer koordinierten militärischen Intervention in Syrien zu verpflichten, ohne das Parlament zu konsultieren. Die Opposition forderte eine Beteiligung des Londoner Parlaments bei den Entscheidungen zur Syrien-Krise.

Das Parlament sollte bei militärischen Aktionen immer ein Mitspracherecht haben", sagte Labour-Chef Jeremy Corbyn. 

Die britische Premierministerin Theresa May

Der Meinung waren auch einige konservative Politiker.

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Während die Untersuchungen des vermeintlichen Giftgasangriffs im syrischen Duma gerade einmal vorbereitet werden, forderte auch Corbyn eine unabhängige Untersuchung des Luftangriffs am vergangenen Samstag, bei dem 75 Zivilisten getötet und 500 weitere verletzt wurden. Jedoch warnte Corbyn

Eine weitere militärische Intervention des Vereinigten Königreichs in Syriens entsetzlichen mehrseitigen Krieg droht einen bereits verheerenden Konflikt zu eskalieren."

Er verwies darauf, dass selbst US-Verteidigungsminister James Mattis sagte, es gebe bisher keine Beweise. Die britische Regierung scheine auf Anweisungen des US-Präsidenten Donald Trump zu warten.

Botschafter a.D. Peter Ford im Gespräch mit der BBC

Aber die US-Regierung gibt alarmierend widersprüchliche Signale."

Auf seiner Facebook-Seite schrieb der Labour-Chef vor den Luftangriffen am Freitag:

Eine weitere militärische Intervention des Vereinigten Königreichs in Syrien droht einen bereits verheerenden Konflikt zu eskalieren. Die Regierung scheint auf Anweisungen von Präsident Donald Trump zu warten. Aber die US-Regierung gibt alarmierend widersprüchliche Signale. Sogar US-Verteidigungsminister James Mattis sagte, wir hätten "keine Beweise" und warnte davor, dass weitere militärische Aktionen "außer Kontrolle geraten" könnten.

Die Minister sollten ihre Vorschläge, so wie sie sind, dem Parlament vorlegen. Und Großbritannien sollte auf eine unabhängige UN-geführte Untersuchung des schrecklichen Chemiewaffenangriffs vom vergangenen Wochenende drängen, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Statt weiterer militärischer Maßnahmen bedarf es dringend einer koordinierten internationalen Aktion zur Erreichung eines Waffenstillstands und einer Verhandlungslösung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen. Die humanitäre Priorität muss darin bestehen, das Töten auf allen Seiten zu stoppen.

Die Notwendigkeit der Wiederaufnahme echter Friedensverhandlungen und einer umfassenden politischen Lösung des syrischen Konflikts, einschließlich des Rückzugs aller ausländischen Streitkräfte, könnte nicht dringender sein. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um das zu erreichen."

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