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Syrische Staatsmedien: Islamisten ziehen aus Duma ab

Syrische Staatsmedien: Islamisten ziehen aus Duma ab
In Bussen werden die Dschihadisten aus Duma abtransportiert.
In Syrien haben sich Regierung und Dschihadisten nach staatlichen Angaben darauf geeinigt, dass die Islamisten die letzte von ihnen kontrollierte Stadt in Ost-Ghuta verlassen. Alle Kämpfer der Gruppe Dschaisch al-Islam könnten die Stadt sicher verlassen.

Die islamistischen Kämpfer der dschihadistischen Terrorgruppe Dschaisch al-Islam, die die syrische Stadt Duma besetzt hielten, können abziehen, berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Sonntag. Zudem würden alle Gefangenen, die sich in der Gewalt der Gruppe befänden, übergeben.

Die Dschihadisten sollten in die nordsyrische Stadt Dscharablus gebracht werden, zitierte die staatliche Agentur eine nicht genannte offizielle Quelle. Die ersten Busse zum Abtransport der Kämpfer seien bereits in Duma angekommen. Die Dschihadisten-Gruppe äußerte sich zunächst nicht zu der Übereinkunft.

Zuvor hatten zahlreiche westliche Medien unbelegte Vorwürfe der den Islamisten nahe stehenden Gruppe "Weißhelme" verbreitet, nach denen die syrische Armee am Sonnabend angeblich Giftgas in Duma eingesetzt habe. Die syrische Regierung wies diese Anschuldigungen zurück.

Mehr zum Thema -Medien übernehmen Giftgas-Vorwürfe der "Weißhelme"

(rt deutsch/dpa)

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