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Lawrow: Im Kalten Krieg gab es Regeln – jetzt haben USA und Briten alle Anstandsregeln aufgegeben

Lawrow: Im Kalten Krieg gab es Regeln – jetzt haben USA und Briten alle Anstandsregeln aufgegeben
Der russische Außenminister Sergej Lawrow bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, in Moskau, am 29. März 2018
Der russische Chefdiplomat, Sergej Lawrow, hat die Rhetorik gegenüber Moskau wegen der Vergiftung des ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal abgekanzelt und erklärt, sie sei mittlerweile schlimmer als zu Zeiten des Kalten Krieges. "Anstandsregeln" würde man fallen lassen.

"Es wurde viel darüber geredet, dass die Situation schlimmer ist als zu Zeiten des klassischen Kalten Krieges, weil damals einige Regeln und Anstandsformen befolgt wurden", sagte Sergej Lawrow am Montag. Er beschuldigte auch Großbritannien, die USA und andere westliche Mächte, "alle Anstandsregeln fallen zu lassen" und "eklatante Lügen und Desinformation" zu verbreiten.

Die britische Behörde ging an Bord einer russischen A-321, die vom Moskauer Flughafen Scheremetjewo in die britische Hauptstadt kam.

Lawrow wiederholte, dass Behauptungen durch Fakten untermauert werden müssen

Die Vergiftung von Skripal und dessen Tochter in Salisbury Anfang März hat zum schlimmsten diplomatischen Streit zwischen London und Moskau seit Jahren geführt. Britische Anschuldigungen, gegen den ehemaligen Spion ein militärisches Nervengas eingesetzt zu haben, wurden von Moskau wiederholt zurückgewiesen. Das Spiel mit den Schuldzuweisungen löste jedoch eine Eskalation der Spannungen zwischen Russland und anderen westlichen Mächten, einschließlich der USA und einer Reihe von EU-Staaten, aus, die es Großbritannien gleich taten und russische Diplomaten auswiesen.

Am Montag wiederholte Lawrow, dass alle diese Behauptungen durch Fakten untermauert werden müssen. Wenn einem Land Fakten fehlten, fange es an, "es an Diplomaten auszulassen", die eigentlich damit beauftragt seien, die Beziehungen zu reparieren, sagte der Außenminister der Russischen Föderation.

Lawrow warf auch Großbritannien und den USA vor, "Kinderspiele" zu spielen, anstatt Beweise zu liefern. Moskau hatte bereits am 2. April zu einem Treffen der UN-Chemiewaffenaufsicht, der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPWC), aufgerufen, um "ein ehrliches Gespräch" über den Skripal-Fall zu führen. Russland musste jedoch feststellen, dass Großbritannien kein Interesse daran zu haben schien, die Wahrheit herauszufinden.

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