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Russischer Diplomat: Wir lassen uns von US-Kreml-Liste nicht provozieren

Russischer Diplomat: Wir lassen uns von US-Kreml-Liste nicht provozieren
Russlands stellvertretender Außenminister hat erklärt, dass der einzige Grund für die sogenannte "Kreml-Liste" der Wunsch der USA gewesen sei, Russland unter Druck zu setzen. Er fügte hinzu, dass die geplante Antwort einen asymmetrischen Charakter tragen werde.

Wir haben es schon früher gesagt, und wir sagen es auch jetzt, dass es nur eine einzige politische Erklärung für das alles geben kann, was vor sich geht, und zwar, dass es Washingtons Ziel ist, Russland unter Druck zu setzen. Deshalb verfolgen wir in dieser Situation keine exakte spiegelähnliche Gegenseitigkeit und werden nicht in einer Weise handeln, die uns selbst schaden könnte",

sagte Sergei Rjabkow in einem Interview, das am Montag in der Tageszeitung Iswestija veröffentlicht wurde. Er beantwortete eine Frage zu den Plänen, wie auf die Veröffentlichung der Kreml-Liste durch das US-Finanzministerium zu reagieren sei.

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Wir werden antworten, wenn und falls unser Präsident und andere hochrangige Beamte die Komplexität der Faktoren abschätzen und zu dem Schluss kommen, dass der Moment gekommen ist", fügte er hinzu.

Der russische Präsident Wladimir Putin (l.), sein Pressesprecher Dmitri Peskow,  der russische Außenminister Sergej Lawrow und Berater des Präsidenten Juri Uschakow bei der 70. UN-Generalversammlung (New York, 28. September 2015, Quelle: Sputnik)

Rjabkov wies darauf hin, dass die russischen Behörden bereits wiederholt auf die feindseligen Aktionen der Vereinigten Staaten geantwortet haben, sowohl durch die Ausweitung der russischen Sanktionslisten als auch durch andere Maßnahmen. Insbesondere hob er die Aussetzung von drei atomrechtlichen Verträgen zwischen Moskau und Washington hervor, was offiziell als Antwort auf die "feindselige und praktisch feindliche Politik" der US-Seite bezeichnet wurde.

Ende Januar veröffentlichten die US-Behörden den nicht klassifizierten Teil eines Berichts, in dem russische Beamte und Geschäftsleute aufgelistet sind, gegen die potenziell neue Sanktionen verhängt werden könnten. Der Bericht, der als Kreml-Liste bezeichnet wird, umfasst 210 Personen, darunter die gesamte Regierung und Personen, die auf der Forbes-Liste der Milliardäre stehen.

Allerdings wird der russische Präsident Wladimir Putin in der Liste nicht aufgeführt. Dieser scherzte bereits dazu, dass seine Abwesenheit in der Liste ein wenig traurig sei. Weiter erklärte er, dass das Vorgehen des US-Finanzministeriums zwar in gewisser Weise "beispiellos" sei und die ohnehin schon angespannten Beziehungen zu Washington deutlich in den Schatten stelle, doch sowohl er als auch Russland bessere Dinge zu tun hätten, als sich nun groß darüber Sorgen zu machen.

Wir sollten uns mehr um uns selbst Gedanken machen, über unsere Wirtschaft, Landwirtschaft, Exportförderung, Bildung …, und dann wird es eine plötzliche Erkenntnis geben, dass es keinen Sinn macht, Drohungen zu verbreiten oder Listen zu erstellen. Das ist es, was wir tun sollten, gemäß dem bekannten Sprichwort: "Die Hunde bellen, die Karawane zieht jedoch weiter", sagte Präsident Putin.

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