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CNN-Reporterin gesteht live im TV: "Wir sprechen nur über Russland, aber den Wählern ist es egal"

CNN-Reporterin gesteht live im TV: "Wir sprechen nur über Russland, aber den Wählern ist es egal"
CNN-Politikreporterin Maeve Reston scherzte halbherzig über die Besessenheit ihres Netzwerks bezüglich allem, was Russland betrifft, räumte aber gleichzeitig ein, dass sich die Wähler schlichtweg nicht für die "Russiagate"-Verschwörung interessieren.

Reston besprach gerade während der Sonntagssendung von „Inside Politics“ mit der CNN-Spezial-Korrespondentin für das Weiße Haus, Sara Murray, wie es um die Wählerstimmung im Land steht, als sie während der Liveübertragung überraschend die Bemerkung von sich gab.

Ich bin so interessiert zu sehen, wie die Untersuchung zu Russland die Dinge beeinflusst, weil wenn man bis jetzt draußen mit den Menschen über Russland spricht, und das ist im Grunde alles, worüber wir bei CNN sprechen, sagen sie, dass es ihnen egal ist", erklärte Reston.

Das Desinteresse sei darauf zurückzuführen, dass die angebliche "russische Absprache" keinen Einfluss auf das Leben der Menschen hat. Reston sagte auch, dass es heute weniger Angst vor dem Zustand der Wirtschaft gibt als während des Wahlkampfes 2016. "Man erkennt langsam, dass sich das Unbehagen über die Wirtschaft irgendwie auflöst", sagte sie.

Donald Trump hatte bereits zuvor mehrfach erklärt, dass die Amerikaner sich nicht um die Russland-Untersuchung kümmern und kritisiert konsequent die Voreingenommenheit der "unehrlichen" Medien zu dem Thema.

CNN war hingegen in seiner Berichterstattung über angebliche russische Einmischung in die US-Wahlen und angeblichen Absprachen zwischen der Trump-Regierung und Russland unermüdlich. Das Netzwerk interviewt ständig Mitarbeiter, die über mögliche Absprachen spekulieren, ohne Beweise zu liefern, obwohl sie sich offensichtlich des mangelnden Interesses der Öffentlichkeit an der Sache bewusst sind.

Donald Trump und sein Vize Mike Pence im Capitol Hill, Washington, USA, 17. Januar 2018.

Der Sender CNN wurde von Trump für seine Beiträge, die ihn mit Russland in Verbindung brachten, regelmäßig als "Fake News"-Kanal tituliert. Das Netzwerk belegte diese Woche den dritten Platz bei den lang erwarteten "Fake News Awards" des Präsidenten. Den Preis gibt es für eine Geschichte, in der behauptet wird, Donald Trump Jr. habe erweiterten exklusiven Zugang zu Dokumenten erhalten, die von WikiLeaks per E-Mail veröffentlicht wurden. Der Bericht wurde erst als falsch entlarvt, als aufgedeckt wurde, dass das Netzwerk das Datum der E-Mail falsch gelesen hatte.

Im Juni 2017 musste der Nachrichtenkanal außerdem zwei andere falsche Beiträge über die Trump-Administration und Russland richtigstellen.

CNN berichtete, dass der frühere FBI-Direktor James Comey Trumps Behauptungen abstreiten würde, Comey hätte ihm dreimal gesagt, dass gegen ihn nicht ermittelt würde. Der Sender war gezwungen, die Geschichte zu korrigieren, jedoch erst, nachdem Comeys Zeugenaussage im Voraus veröffentlicht wurde und offenbarte, dass der Bericht nicht stimmen konnte.

Noch im selben Monat berichtete CNN, der Kongress würde Verbindungen zwischen Trumps ehemaligem Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci und einem russischen Direktinvestitionsfonds, der von einer vom Kreml kontrollierten Bank verwaltet wird, untersuchen. Die Geschichte, basierend auf einer anonymen Quelle, wurde später zurückgezogen, und die drei Journalisten, die an dem Bericht beteiligt waren, kündigten.

Trotz einer Vielzahl von Fehlern und Eingeständnissen, dass die kontinuierliche Berichterstattung über "Russiagate" sich bereits vollends von der Realität der amerikanischen Öffentlichkeit losgelöst hat, wirkt es nicht so, als würde die Vorliebe CNNs für anti-russische Hysterie bald nachlassen.

CNNkündigte diese Woche an, dass es sein Moskauer Büro erweitert, das vom Wall-Street-Journal-Reporter Nathan Hodge geleitet werden soll. "Die Tatsache, dass CNN sein Engagement in Russland verdoppelt, hat eine große Rolle dabei gespielt, dass ich diesen Posten übernommen habe", erklärte Hodge.

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