Trumps Prahlerei über den größeren Atomknopf inspiriert Nutzer sozialer Medien

Trumps Prahlerei über den größeren Atomknopf inspiriert Nutzer sozialer Medien
Ein Bild von Kim Jong-un (10. Mai 2016) neben Donald Trump (17. Mai 2016).
In einer Neujahrsansprache des nordkoreanischen Regierungsoberhaupts sagte Kim Jong-un, er habe einen Atomwaffenknopf auf seinem Schreibtisch , Trump ließ das nicht unbeantwortet und schrieb auf Twitter, dass seiner größer sei. Die kreativsten Reaktionen aus dem Netz dazu.

Trumps Twitter-Nachricht: 

Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un hat gerade gesagt, dass der "Atomwaffenknopf immer auf seinem Schreibtisch ist". Wird jemand aus seinem verarmten und ausgehungertem Regime ihn bitte darüber informieren, dass auch ich einen Atomwaffenknopf habe, aber er ist viel größer & mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!"

Reaktionen aus dem Netz: 

Es gibt auch einen Knopf für Cola Light.

Andere Nutzer waren der Ansicht, man müsse den Knopf im Größenvergleich mit der Hand sehen, eine Anspielung auf die kleinen Hände Trumps: 

Eine Antwort darauf zeigt Trump als Baby:

Wie dieser? 

Auf Trumps Schreibtisch befindet sich jedoch in Wirklichkeit kein Auslöser, der die amerikanischen Atomwaffen in Gang setzt. Was er bei sich hat ist ein Laptop, welcher die Kommunikation mit dem Pentagon in Gang bringt. John Kirby, ehemaliger Admiral der US-Marine hält es "eine Beleidigung für alle Jugendlichen" Trumps Tweet als pubertär zu bezeichnen. 

Auf der koreanischen Halbinsel gibt es derweil ein Zeichen der Hoffnung auf diplomatische Verbindungen zwischen Nord- und Südkorea. Während Kim Jong-un mit seinem Atomknopf drohte, forderte er gleichzeitig Gespräche mit dem Süden ein, die nun am 9. Januar stattfinden sollen. Am Mittwochnachmittag wurde die Telefonleitung im Grenzort Panmunjom von Seiten Nordkoreas bereits freigeschaltet.

Der südkoreanische Minister für Wiedervereinigung, Cho Myong-gyon, bot am Dienstag Gespräche mit Nordkorea im Grenzdorf Panmunjom an. Im Fokus der Gespräche soll zunächst die anstehende Winterolympiade sein und die Teilnahme der nordkoreanischen Sportler. Der südkoreanische Präsident Moon Jan-in hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass der Sport eine gute Chance für die Diplomatie sei. 

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