RT-Artikel werden künftig via Google schwerer zu finden sein

RT-Artikel werden künftig via Google schwerer zu finden sein
Eric Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Alphabet, der Muttergesellschaft Googles, sagte seine Firma werde spezifische Algorithmen für RT und Sputnik einrichten, damit deren Artikel künftig schwerer zu finden seien. Zensieren wolle Google RT und Sputnik nicht.

Eric Schmidt von Alphabet, während einer Fragestunde im Rahmen des Halifax Sicherheitsforums in Kanada am Samstag, als er gefragt wurde, ob Google "russische Propaganda" fördere: 

Wir arbeiten daran diese Art von Seiten - es sind praktisch RT und Sputnik - zu identifizieren und im Rang herunterzustufen. 

Die Diskussion bezog sich auf den Google News Dienst der Firma, der die Nachrichten nach Geschichten gruppiert und dann die verschiedenen Medienfirmen mit ihren Inhalten nach Reichweite, Artikellänge und Wahrhaftigkeit einordnet. 

 Schmidt sage weiter: 

Wir sind uns alle im Klaren darüber, dass wir versuchen die Systeme so zu gestalten, (dass die Inhalte eine große Zahl an Zuschauern erreichen). Aber wir wollen die Seiten nicht verbieten - so operieren wir nicht. 

Die Chefredakteurin von RT Margarita Simonyan in einer Erklärung: 

Wie gut, dass Google jetzt aktenkundig fern aller Logik und Vernunft agiert: Fakten sind verboten wenn sie von RT stammen, "wegen Russland".

Die US-Justizministerium hatten RT-Amerika und Sputnik eine Frist gesetzt sich in den USA als "ausländischer Agent" registrieren zu lassen. Seit dem 13. November gilt der russische Kanal RT.com in den USA nicht mehr als TV-Sender, sondern als "ausländischer Agent". Als solcher steht er unter permanenter Beobachtung US-amerikanischer Zensurbehörden. Eine Nichtregistrierung hätte ein Strafverfahren nach sich gezogen.