Golf von Aden: Warum in Somalia und im Jemen ewig Krieg herrscht

Golf von Aden: Warum in Somalia und im Jemen ewig Krieg herrscht
Ein Angehöriger der US-Navy bewacht das US-Militärschiff Vicksburg an einem Ölterminal in Dschibuti, Februar 2006.
Zwischen beiden Staaten verläuft ein Großteil des Welthandels durch die Meerenge Bab al-Mandab. Vom winzigen Dschibuti aus sichern die USA, mehrere EU-Staaten und Japan ihre strategische Handelsroute. Auch China eröffnete im August eine eigene Militärbasis.

von Malte Daniljuk

Im August fand eines dieser unscheinbaren Ereignisse statt, welche später die Weltgeschichte prägen. Die Volksrepublik China eröffnete erstmals eine eigene Militärbasis im Ausland. In dem winzigen ostafrikanischen Staat Dschibuti führten chinesische Soldaten ein Militärmanöver auf einer chinesischen Basis durch. Bisher hatte die Volksrepublik nur Soldaten im Rahmen von UN-Friedensmissionen ins Ausland geschickt. 

Doch das Horn von Afrika, der östlichste Teil des Kontinents, erweist sich zunehmend als ein geopolitischer Hotspot. In der unmittelbaren Nachbarschaft hatte China in den vergangenen Jahren viele Milliarden Dollar an Direktinvestitionen verloren. Durch die vom Westen vorangetriebene Abspaltung des Südsudan stürzte die ölreiche Region ins Chaos. In Libyen musste China zehntausende Landsleute evakuieren, die dort bis zu Beginn der westlichen Intervention im Jahr 2011 gearbeitet hatten. In beiden Ländern war die Volksrepublik zuvor einer der größten ausländischen Direktinvestoren. 

Diese Erfahrungen mögen dazu beigetragen haben, dass China nun dazu übergeht, seine Interessen im Ausland selbst aktiv zu schützen. Mit Dschibuti hat sich die Volksrepublik allerdings einen Ort mit einem äußerst gefährlichen Umfeld ausgesucht. Obwohl die Welt seit Jahrzehnten schlechte Nachrichten etwa aus dem Nachbarland Somalia gewohnt ist, wies eine Meldung des vergangen Monats aus Mogadischu doch eine besondere Brisanz auf: 

China führt erste Militärübungen auf seinem ausländischem Stützpunkt in Dschibuti durch

Mehr als 350 Menschen starben, als in der somalischen Hauptstadt ein mit Sprengstoff beladener LKW explodierte. Das verheerende Attentat zerstörte mehrere Gebäude komplett. Zuvor war der LKW mit hoher Geschwindigkeit eine Straße entlang gerast und er erreichte eine der belebtesten Kreuzungen in Somalias Hauptstadt. Die gigantische Explosion zerstörte Häuser in einem Umkreis von mehreren hundert Metern, darunter Hotels, Läden, Restaurants und Regierungsgebäude. 

Am vergangenen Wochenende forderte die US-Regierung ihre Bürger auf, Somalia zu verlassen. Das kleine Land am westlichsten Horn von Afrika gilt als der erste Failed State in der modernen Geschichte. Krieg herrscht hier jedoch bereits viel länger. Wie viele ehemalige Kolonien orientierte sich auch Somalia zunächst an der Sowjetunion. Als es im Jahr 1977 zu Konflikten mit dem ebenfalls sozialistischen Äthiopien kam, sahen die USA ihre Gelegenheit gekommen, einen weiteren Stellvertreterkrieg gegen den Kommunismus zu beginnen.

Ein typischer Stellvertreterkrieg: Waffen und Söldner

Sie kauften sich den Diktator Siad Barre. Eine ganze Koalition aus pro-westlichen Geheimdiensten, der so genannte Safari-Club, belieferte seine Regierung mit Waffen. Saudi-Arabien und der Schah von Persien unterstützten ihn mit hunderten Millionen Dollar sowie mit amerikanischen Panzern. Wie später in Afghanistan und heute in Syrien oder Sudan pumpte eine Allianz aus Geheimdiensten das Land voll mit Waffen und Söldnern. Im Jahr 1980 übernahm die Regierung Carter offiziell die Verantwortung für die "militärische Entwicklung in Somalia". Seitdem überwiesen die USA jährlich 100 Millionen Dollar an ihren Diktator.

Die Amerikaner bauten einen Militärstützpunkt, schickten offiziell wirtschaftliche und militärische Hilfe für die somalische Armee. Genau wie die Mudschahedin in Afghanistan verloren auch diese Investitionen jedoch ihren Wert, nachdem die Sowjetunion zusammengebrochen war. Zurück blieb eine Kriegsökonomie, die sofort kollabierte, nachdem Siad Barre im Januar 1991 aus dem Land floh. Seinen Nachfolger, General Mohamed Farah Aidid, wollten die Amerikaner unbedingt entmachten. Das Unternehmen endete in einem Debakel, das Ridley Scott mit "Black Hawk Down" für die Kinogeschichte verewigte.

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Seit nunmehr einem Viertel Jahrhundert existiert in Somalia kein einheitlicher Zentralstaat. In die Medien gelangt das hungerarme Land bestenfalls wegen der Piraterie. Unter internationalen Fischereikonzernen hatte es sich schnell herumgesprochen, dass dort fischreiche Gebiete sind, während kein Staat die Hoheitsgewässer schützen kann. Da Somalia jedoch nur aus einer Küstenlinie besteht, handelte es sich bei der Fischerei um die wichtigste produktive Einkommensquelle jenseits der Kriegsökonomie.

Der Anteil der unrechtmäßigen Fänge an der gesamten Fischerei wurde für Somalia im Jahr 2003 auf den weltweit höchsten Wert geschätzt: 75 Prozent des gesamten Fischbestandes aus somalischen Gewässern verschwinden in den Trawlern internationaler Fischereiunternehmen, schätzte das deutsche SWP. Als ihre Fischgründe leergefegt waren, verlegten sich die ehemaligen Fischer darauf, internationale Frachter zu überfallen. Seit dem Jahr 2000 nahm die Zahl der Überfälle auf Schiffe sprunghaft zu. Allein zwischen 2005 und 2009 stieg die Zahl versuchter oder erfolgreicher Schiffsüberfälle um das Zehnfache an, von 48 auf fast 450.

Das Nadelöhr der Globalisierung

Wie aber können Piraten aus einem kleinen Land in Afrika jährlich 450 internationale Frachtschiffe überfallen? Somalia und der Jemen bilden zusammen ein Nadelöhr für eine der wichtigsten Seefahrtstraßen der Welt. Dort, wo Afrika und die arabische Golfhalbinsel fast zusammenstoßen, liegt die Meerenge Bab al-Mandab. Das "Tor der Tränen" ist an seiner schmalsten Stelle nur 18 Kilometer breit. Hier muss der gesamte Schiffsverkehr aus Asien nach Europa durchpassen. Auf dem Weg ins Rote Meer durchqueren jährlich mindestens 21.000 Öltanker und Containerschiffe die Meerenge.

Zerstörtes Gebäude nach einem Bombenangriff in Somalia, Mogadischu, Somalia Februar 2016.

Die amerikanische Energy Information Agency (EIA) führt Bab al-Mandab und den Golf von Aden unter den drei gefährlichsten "Verstopfungspunkten" für den weltweiten Handel mit Erdöl. Durch diese Wasserstraße flossen im vergangenen Jahr 2016 jeden Tag schätzungsweise 4,8 Millionen Barrel Rohöl und raffinierte Erdölprodukte nach Europa, in die USA und nach Asien. Seitdem Ägypten den Suez-Kanal ausbaut, steigt die transportierte Menge weiter an. "Die Schließung des Bab el-Mandeb könnte die Tanker vom Persischen Golf davon abhalten, den Suez-Kanal zu erreichen", kennzeichnet die EIA mit knappen Worten die strategische Meerenge.

Neben den Flüssigtransporten gehen jährlich auch zehn Millionen Standardcontainer durch die Meerenge. Ein Großteil aller in China und Südostasien hergestellten Produkte läuft zwischen dem Jemen und Somalia ins Rote Meer. Kurz gesagt: Das Bab al-Mandab ist das Nadelöhr der Globalisierung. Wie gefährlich die Lage hier werden kann, zeigte vor einem Jahr eine Episode des Krieges im Jemen. Weil die USA sich an der Seeblockade gegen die Regierung in Sanaa beteiligen, feuerten deren Milizen mehrmals Raketen auf Zerstörer der US-Marine, die USS Mason und die USS Ponce, als diese im Bab el-Mandeb patrouillierten.

Unmittelbar darauf beschossen amerikanische Kriegsschiffe die Radar-Stellungen der Jemeniten. Kurz zuvor hatten jemenitische Streitkräfte mit Raketen das unter der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) fahrende Schiff HSV-2 Swift getroffen, das durch den Angriff stark beschädigt wurde. Ebenfalls im Oktober kam der unter spanischer Flagge fahrende Handelstanker Galicia Spirit unter Beschuss, als von einem kleinen Schnellboot eine Panzerabwehrrakete (RPG) abgefeuert wurde. Nur zwei Tage später wurde der Flüssiggas-Tanker Melati Satu (LNG) im selben Gebiet ebenfalls mit RPGs angegriffen.

In gewisser Weise begann an dieser Stelle sogar der endlose "Krieg gegen den Terror". Bereits ein Jahr vor den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon steuerte ein Kommando von Al-Kaida ein mit Sprengstoff beladenes Schlauchboot auf einen amerikanischen Zerstörer, die USS Cole. Bei diesem ersten Al-Kaida-Angriff auf die USA kamen 17 Angehörige der US-Marine ums Leben, 39 weitere wurden verletzt. Seitdem führen amerikanische Sondereinheiten andauernd verdeckte Spezialoperationen in Jemen durch.

Für die USA gehört es zu den absoluten Prioritäten, die weltweiten Handelsrouten militärisch zu sichern. Tatsächlich lassen sich die andauernden Kriege in Jemen und Somalia auch aus ihrer strategischen Lage für die Weltwirtschaft erklären. Die Golf-Monarchien, die USA, die Europäer und inzwischen auch die Volksrepublik China wollen diese brisante Meerenge unbedingt unter ihre Kontrolle bekommen. Der zentrale Ausgangspunkt für die gesamte Region ist der winzige Staat Dschibuti.

Genau auf der Höhe des Bab el-Mandeb gelegen, tummeln sich hier Militärs aus aller Welt. Die USA haben bereits seit dem Jahr 1999 rund 4.000 Mann in ihrer berüchtigten Basis Camp Lemonnier stationiert. Von hier aus schützen die Amerikaner nicht nur die Meerenge, sondern koordinieren sämtliche Spezialoperationen in Somalia und Jemen. Das Lager untersteht dem United States Africa Command (AFRICOM), das von Stuttgart in Deutschland aus kommandiert wird.

In nur zehn Kilometern Entfernung von Camp Lemonnier liegt der geheime Flugplatz Chabelley, von dem aus die USA ihre Drohnen über den ganzen Nordwesten von Afrika und den Golf fliegen lassen. Lemonnier ist so entscheidend für die US-Militäroperationen, dass das Pentagon im Jahr 2014 eine Vereinbarung über 70 Millionen Dollar pro Jahr unterzeichnet hatte, um seinen Mietvertrag bei dem Langzeitherrscher Ismail Omar Guelleh bis 2044 zu sichern.

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Neben den USA unterhält auch die ehemalige Kolonialmacht Frankreich eine 2.400 Soldaten starke Militärbasis, die Paris jährlich 30 Millionen Euro kostet. Der Kleinstaat war erst im Jahr 1977 in die Unabhängigkeit entlassen worden. Auch Japan beteiligt sich von Dschibuti aus seit dem Jahr 2011 an der Überwachung des Meeres. Mit einigen hundert Soldaten und Ausgaben von etwa 20 Millionen Euro pro Jahr handelt es sich um den ersten Auslandseinsatz der japanischen Armee seit 1945.

Die Staaten der Europäischen Union betreiben von Dschibuti aus ihre Operation Atalanta. Seit dem Jahr 2008 verfolgen sie in der Region Piraten. Zwar verfügt die Mission über keinen festen Stützpunkt an Land, aber das Führungspersonal residiert regelmäßig im Hotel Kempinski der gleichnamigen Hauptstadt des Landes. Derzeit steht die Operation unter italienischer Führung mit einer italienischen Fregatte, einer spanischen Korvette sowie einem niederländischen Docklandungsschiff. In Dschibuti sind zudem ein deutscher und ein spanischer Seefernaufklärer stationiert.

In den vergangenen Jahren trat auch die Russische Föderation in Kontakt mit Dschibutis Herrscher Ismail Omar Guelleh, um die Möglichkeiten auszuloten, einen eigenen Militärstützpunkt aufzubauen. Nach Angaben der Zeitung Kommersant verhandelten beide Staaten intensiv über ein Gelände in unmittelbarer Nähe des Djibouti-Ambouli International Airports. Als sich die Beziehungen zwischen Moskau und Washington wegen der Ukraine-Krise verschlechterten, habe die US-Regierung die Regierung Dschibutis jedoch ultimativ auffordert, keinen russischen Stützpunkt zuzulassen, so Kommersant.

Erstmals chinesisches Militär auf der neuen Seidenstraße

Ende vergangenen Jahres ereignete sich nun, weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, eine historische Zäsur in Peking. Die Regierung der Volksrepublik beschloss erstmals, chinesische Soldaten im Ausland zu stationieren. Bisher hatte China seine umfangreichen Investitionen in Libyen, Sudan oder auch Syrien nicht militärisch abgesichert. So musste das Riesenreich hilflos zusehen, wie seine Ölanlagen und Infrastrukturen im Südsudan und in Libyen zerstört wurden.

Seit Dezember 2016 baut die Volksrepublik jedoch in Tadjoura, im Norden von Dschibuti, eine eigene chinesische Militärbasis auf. Laut Presseberichten sollen dort 5.000 bis 10. 000 Soldaten unterkommen. China unterzeichnete einen ersten Zehn-Jahres-Mietvertrag für diese Basis und zahlt 20 Millionen Dollar pro Jahr an Miete. Dschibuti erhält außerdem mehr als zwölf Milliarden Dollar an Investitionen für neue Häfen und Flughäfen.

Im Rahmen ihrer strategischen Belt-and-Road-Initiative (OBOR) wird die Volksrepublik zahlreiche Projekte in Afrika per Schiff über Dschibuti versorgen. Insofern verfügt die Basis über eine doppelte Funktion: China schützt hier seine wichtigste Schiffsroute nach Europa und schafft sich einen festen Zugang zu Afrika. Bei den chinesischen Investitionen in Afrika während der vergangenen 15 Jahre ging es vor allem um Infrastruktur und Rohstoffe.

Von 2000 bis 2015 finanzierte die China Eximbank mit 63 Milliarden Dollar an Krediten verschiedenste Projekte in Afrika, hauptsächlich in den Bereichen Straßen-, Eisenbahn-, Flughafen- und Hafenbau. Im Jahr 2000 betrug der Bruttojahresumsatz chinesischer Bauunternehmen in Afrika nur eine Milliarde US-Dollar, bis 2015 waren es 55 Milliarden Dollar. Anders als oft behauptet geht es bei diesen Investitionen auch nicht nur darum, die Rohstoffe abzutransportieren. Immerhin 13 Prozent der chinesischen Investitionen in Afrika gehen in ein verarbeitendes Gewerbe. Seit 2000 findet alle drei Jahre ein China-Afrika-Gipfel zur Vertiefung dieser Beziehungen statt.

Auf dem Weg auf die Seidenstraße: Chinas Regierungschef Xi Jinping zusammen mit den anderen Teilnehmern am Belt and Road Forum in Peking, 15. Mai 2017.

Ägypten gehört durch den Suezkanal ohnehin zum Belt-and-Road-Projekt, aber auch Kenia, Tansania und Äthiopien sollen von den OBOR-Investitionen profitieren. Ein Stück weiter südlich investiert China fast 500 Millionen Dollar in den Tiefseehafen Lamu in Kenia. Von dort sollen Straßen, Schienen und Pipelines in den Sudan und nach Äthiopien getrieben werden. Außerdem bauen chinesische Unternehmen quer durch Afrika eine Verbindung zum kamerunischen Hafen Douala.

Natürlich hat China noch aus der Zeit der Befreiungskämpfe gegen den Kolonialismus gute Beziehungen zu vielen afrikanischen Regierungen. Vor allem aber weist die chinesische Entwicklungspolitik eine hohe Attraktivität für viele Entwicklungsländer auf. Die chinesischen Staatsbanken vergeben langfristige Kredite zu günstigen Zinsraten, und sie investieren hauptsächlich in Infrastrukturen, Bildung und Gesundheit.

Allein im Jahr 2014 unterzeichneten chinesische Unternehmen in Afrika Bauaufträge im Wert von über 70 Milliarden US-Dollar, die lebenswichtige Infrastrukturen schaffen, Arbeitsplätze schaffen und die Qualifikation der einheimischen Arbeitskräfte verbessern. Im folgenden Jahr sagte Xi Jinping bei seiner Afrika-Reise weitere 60 Milliarden für die kommenden drei Jahre zu - allein für Investitionen in Infrastrukturen.

Inzwischen ist vorhersehbar, dass die chinesische Außenpolitik in Afrika mit den westlichen Interessen, speziell denen der USA, zusammenstoßen wird. Bereits in Sudan und Libyen fand sich China in einem verdeckten Krieg mit dem Westen wieder. Unter Barack Obama haben die USA ihre Militärpäsenz auf dem Kontinent massiv ausgeweitet, erst vergangene Woche musste die amerikanische Öffentlichkeit erstaunt feststellen, dass die USA gut 800 Soldaten in Niger stationiert haben. Wie alle anderen Afrika-Einsätze auch wird das dortige Kontingent von Dschibuti aus gesteuert.

Dort sitzen nunmehr China und die USA auf Sichtweite entfernt. Unmittelbar vor dem Besuch des US-Präsidenten in China richtete sich nun Xi Jinping öffentlich an seine Soldaten in Afrika: Die Truppen sollen dazu beitragen, "Frieden und Stabilität zu fördern", so Chinas Präsident in einem Video-Chat. Er forderte sie dazu auf, für ein gutes Image des chinesischen Militärs zu sorgen, und die "Stabilität auf internationaler und regionaler Ebene" zu unterstützen. Ob diese Hoffnung allerdings aufgeht, lässt sich nach allen Erfahrungen mit ausländischem Militär in der Region durchaus bezweifeln.