Alle RT-Accounts und die ihnen verbundenen dürfen nicht mehr auf Twitter werben

Alle RT-Accounts und die ihnen verbundenen dürfen nicht mehr auf Twitter werben
Twitter senkt bei RT den Daumen.
Einer Mitteilung der Kurznachrichtendienstes Twitter zufolge dürfen die Accounts von RT und Sputnik nicht mehr auf der Plattform werben. Auch mit RT Deutsch verbundene Konten haben unmittelbar nach der Ankündigung ähnliche Mitteilungen bekommen, in denen auf RT und die damit bestehende Verbindung hingewiesen wurde.

Twitter hat RT und einer weiteren russischen Nachrichtenagentur, Sputnik, verboten, auf der Plattform Werbung zu schalten. Die Maßnahme erfolgt, nachdem diese Kanäle "versucht haben, sich im Namen der russischen Regierung in die Wahl [zum US-Präsidenten 2016] einzumischen".

Das soziale Netzwerk verkündet, bereits verdientes Geld von den beiden Unternehmen verschenken zu wollen.

"Anfang dieses Jahres nannte die US-Geheimdienstgemeinschaft RT und Sputnik als Umsetzer staatlich geförderter russischer Bemühungen, sich in die Präsidentschaftswahlen 2016 einzumischen und diese zu stören, was nicht das ist, was wir auf Twitter wollen", erklärte die kalifornische Firma in einer Erklärung auf ihrem Blog.

"Off-boarding Werbung von allen Accounts von Russia Today (RT) und Sputnik. [...] Wir spenden alle erwarteten Einnahmen (1,9 Millionen Dollar), um externe Forschungen über die Nutzung von Twitter bei Wahlen zu unterstützen, einschließlich der Verwendung von bösartiger Automatisierung und Fehlinformation."

"Ich hoffe, dass @jack nicht vergessen wird, @congressdotgov mitzuteilen, wie @Twitter @RT_com dazu gebracht hat, große $$ für die US-Wahlwerbekampagne auszugeben." Margarita Simonjan, Chefredakteurin von RT