USA verbieten Kaspersky-Lab-Software in amerikanischen Behörden mit einer 90-Tage-Frist

USA verbieten Kaspersky-Lab-Software in amerikanischen Behörden mit einer 90-Tage-Frist
Logo der Internetsicherheitsfirma Kaspersky Lab
Homeland Security fordert alle Staatsbehörden der USA auf, binnen einer 90-Tage-Frist, den Gebrauch von Software-Produkten der russischen Internetsicherheitsfirma Kaspersky Lab einzustellen. Grund hierfür sei ein Sicherheitsrisiko für Regierungsinformationen.

Kaspersky Lab ist eine russische, multinationale, Cybersicherheitsfirma mit Sitz in Moskau. Homeland Security (DHS) verordnete nun, dass die amerikanischen Behörden keinen Gebrauch mehr von Kaspersky-Produkten machen dürfen. 90 Tagen bleibt den Behörden, um sich dem russischen Sicherheitsprogrammen zu entledigen. 

Homeland Security begründet seine Entscheidung damit, dass diese ein Ergebnis ihrer Sicherheitsprüfung darstelle. Die Produkte könnten durch "Akteure im Netz mit schlechten Intentionen ausgenutzt werden, um Informationssysteme zu kompromittieren."

Darüber hinaus glauben US-Regierungsangehörige daran, dass "einige Kaspersky-Offizielle" Verbindungen zum russischen Geheimdienst und anderen staatlichen Agenturen unterhalten und auf diese Weise die US-Sicherheit gefährden könnten. Aus einem Statement von DHS am Mittwoch: 

Das Risiko, dass die russische Regierung alleine handelt oder in Verbindung mit Kaspersky, könnte sich den Zugang, den Kaspersky Produkte bieten von Nutzen machen und staatliche und andere Informationen, die die nationale Sicherheit direkt betreffen kompromittieren. 

Beweise legte DHS nicht vor. Es wies Kaspersky an, eine schriftliche Reaktion auf die Risikobefürchtungen zu verfassen.

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