Ukrainischer Wirtschaftsexperte: Milliarden-Kredite des IWF bewirken Ausverkauf des Landes

Ukrainischer Wirtschaftsexperte: Milliarden-Kredite des IWF bewirken Ausverkauf des Landes
Rund 17,5 Milliarden US-Dollar sind für die Ukraine als IWF-Kredit vorgesehen. Ausgezahlt wird die Summe nicht auf einen Schlag, sondern etappenweise. Doch die Kredite kommen nicht einfach so - sie sind an harte Bedingungen geknüpft.

Seit 2015 erhielt die Ukraine 8,38 Milliarden US-Dollar. Weitere Auszahlungen sollen bis zum Ende 2017 noch folgen. Das Programm, mit dem vielversprechenden Namen "Extended Fund Facility" (kurz EFF), sieht vor, bis 2020 die gesamte Summe auszuzahlen. Soweit die Zahlen. Doch, dass es sich beim IWF um keinen Wohlfahrtsverband handelt, dürfte auch klar sein.

Demzufolge sind die IWF-Milliarden an Bedingungen geknüpft, deren Durchsetzung dem Land einiges abverlangt. Oleg Noginsky, ein Wirtschaftsexperte aus der Ukraine spricht mit Maria Janssen von RT Deutsch in einem Skype-Interview über die Vor- und Nachteile der IWF-Kredite für die Ukraine.