Rettung naht: Dennis Rodman will im Konflikt zwischen Trump und Kim vermitteln

Rettung naht: Dennis Rodman will im Konflikt zwischen Trump und Kim vermitteln
Der ehemalige NBA-Spieler Dennis Rodman, der das abgeschottete Nordkorea regelmäßig besucht, Kim Jong-un trifft und sich für den Sport einsetzt, will die Dinge zwischen Donald Trump und Kim "klären".

Im Interview bei "Good Morning Britain" am Mittwoch wurde Rodman nach seiner Beziehung zu Kim Jong-un gefragt, den er bei seinen zahlreichen Besuchen in Nordkorea bei verschiedenen Gelegenheiten getroffen hat.

Ich denke, wenn der Präsident versucht, mit Kim Kontakt aufzunehmen, wäre es eine großartige Möglichkeit, dass es passieren kann", sagte er und fügte hinzu, dass, wenn die beiden einen Dialog führen würden, "sich die Tür vielleicht ein bisschen öffnen wird."

Dennis Rodman und Kim Jong-un bei einem Basketballspiel in Pjöngjang, Nordkorea, 9. Januar 2014.

Die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea werden nach den jüngsten Raketentests durch Pjöngjang und den Warnungen Trumps, dass er diese Handlungen nicht tolerieren wird, verstärkt.

Rodman ist auch ein Fan des US-Präsidenten, der Gastgeber von "The Celebrity Apprentice" war, als Rodman in der Reality-TV-Show war. Er unterstützte Trump im Jahr 2015.

Ich möchte nur versuchen, die Dinge für alle zu klären, sodass alle miteinander auskommen", sagte er.

Auf die Frage, was für ein Mann Kim ist, beschreibt Rodman die Zeit, die er mit dem nordkoreanischen Führer verbringt. "Im Grunde hänge ich die ganze Zeit mit ihm rum" , sagte er. "Wir lachen, wir singen Karaoke, wir machen viele coole Sachen zusammen. Wir reiten auf Pferden, wir hängen rum, wir gehen Skifahren. Wir sprechen kaum über Politik und das ist gut so."

"Es ist nur lustig, dass ich so etwas sage, und die Leute sagen: ‚Oh mein Gott, Dennis Rodman, schützt den Marschall Nordkoreas‘", fuhr Rodman fort und erklärte weiter: "Darum geht es nicht, meine ganze Mission, mein eigentliches Ziel besteht darin, den Sport nach Nordkorea zu bringen."

Ich habe immer gesagt, dass ich überhaupt kein Politiker bin", fuhr Rodman fort. "Ich gehe nur dorthin, um ein Botschafter für den Sport zu sein."

Rodman sprach sehr positiv von den Menschen in Nordkorea und beteuerte, dass sie die Frage, ob sie Amerika hassen, alle mit nein beantworten würden.

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