Irak: Eine Wirtschaft, die auf den Krieg angewiesen ist

Irak: Eine Wirtschaft, die auf den Krieg angewiesen ist
Der Irak ist seit der Invasion im März 2003 nicht mehr zur Ruhe gekommen. Dem internationalen Konflikt folgten regionale und konfessionelle Konflikte. Während dieser Jahre wurde das Land mehr und mehr zerstört. Einzig das Militär erlebte einen steten Aufbau.

Knapp ein Drittel aller irakischen Männer sind heute Soldaten. Die irakische Armee ist atemberaubende zwei Millionen Mann stark.
In anderen Berufszweigen fehlen die Arbeitskräfte. Schnelles Geld und Macht locken Arbeiter und Studenten ins Militär.

Die Truppen dienen teils auch als kriminelle Privatarmeen. Das gesamte Land hat sich an den Krieg angepasst. Eine Kriegswirtschaft, die den Krieg braucht, um zu überleben.