Russischer Senator Puschkow: USA immer noch nicht in der Lage, Russland zu isolieren

Russischer Senator Puschkow: USA immer noch nicht in der Lage, Russland zu isolieren
Senator Alexei Puschkow, der Vorsitzende des Senat-Ausschusses für Informationspolitik und Medienzusammenarbeit.
Eine internationale Isolation von Russland ist unmöglich, verkündete der russische Senator Alexei Puschkow auf die Drohungen eines US-Sondergesandten, diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Russland wegen der Ukraine-Krise einzufrieren.

"Der US-Sondergesandte steht auf der Seite Kiews, was nicht verwunderlich ist. Seltsam ist dabei jedoch, dass er noch nicht verstanden hat, dass es keine Isolation von Russland gibt und es sie niemals geben wird", tweetete der Vorsitzende des Senat-Ausschusses für Informationspolitik und Medienzusammenarbeit, Senator Alexei Puschkow.

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"Volkers Versuche, uns Angst zu machen, sind umsonst. Russland wird nie aus dem System der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen verdrängt werden. Obamas Erfahrung hat gezeigt, dass es den USA an der dafür benötigten Macht fehlt", merkte er in einem separaten Tweet an.

Der Kommentar kam kurz, nachdem die Financial Times ein Interview mit dem US-Sondergesandten für die Ukraine, Kurt Volker, veröffentlicht hatte, in dem dieser warnte, dass die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation Schaden nehmen könnten, wenn die ukrainische Krise nicht gelöst wird.

Sanktionen werden Trump-Gegner nicht zufriedenstellen

Volker fuhr fort und begann von der Gefahr einer internationalen Isolation zu sprechen, mit der Russland konfrontiert sein könnte, sollte es weiterhin versuchen, den Konflikt im Donbass einzufrieren.

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"Eine Situation, in der Russland aus den diplomatischen und den wirtschaftlichen Beziehungen ausgeschlossen wird, ist sicherlich nicht das, was Russland will", sagte er.

Im Juli warnte Puschkow den US-Präsident Donald Trump, neue Sanktionen gegen Russland würden die Beziehungen zu Moskau und zur EU schädigen, während es unwahrscheinlich bleibe, dass es ihm dadurch gelingt, die Anti-Trump-Fraktionen innerhalb der USA zu befriedigen.

"Wenn Trump die Sanktionsvereinbarung unterschreibt, wird er seine Feinde nicht beruhigen - sie wünschen sein Impeachment. Aber er wird den USA doppelten Schaden zufügen: in den Beziehungen mit Russland und der Europäischen Union gleichzeitig", erklärte er auf Twitter.