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Afghanisches Ministerium warnt: Neue US-Strategie ignoriert Anti-Drogen-Kampagne

Afghanisches Ministerium warnt: Neue US-Strategie ignoriert Anti-Drogen-Kampagne
In Afghanistan werden Stimmen laut, die die neue US-Strategie für ihr Land kritisieren, da diese den Gefahren des Drogenanbaus und Menschenhandels nicht genug Aufmerksamkeit schenken würde.

Nicht nur hinsichtlich der militärischen Erfolgsaussichten bleibt die jüngst verkündete Afghanistan-Strategie der USA umstritten. Auch mit Blick auf die Kriminalitätsbekämpfung werden Stimmen laut, die bemängeln, dass die Strategie den Gefahren des Drogenanbaus und Menschenhandels nicht genug Aufmerksamkeit schenken würde.

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"Washingtons finanzielle Hilfe für die Bekämpfung von Drogenanbau und Menschenhandel ist in den letzten Jahren zurückgegangen", erklärte der Sprecher des afghanischen Ministeriums für Drogenbekämpfung, Mohammad Hanif Daneshyar.

Der Kampf gegen den Terrorismus ist nicht möglich, ohne die Drogen zu bekämpfen", sagte er weiter.

Drogen als wichtige Säule der Terrorfinanzierung

Der stellvertretende Sprecher der afghanischen Regierung, Nadschibullah Asad, hat auch die Bedeutung der weltweiten Unterstützung für Kabul bei der Bekämpfung der Drogen im Land hervorgehoben.

Drogenanbau und Menschenhandel gehören zu den bedeutendsten Finanzierungsquellen der Terroristen", stellte er fest.

US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Montag die neue US-Strategie für Afghanistan angekündigt.

Obwohl Trump zuvor versprochen hatte, die Truppen aus Afghanistan abziehen zu wollen, scheint er sich mittlerweile seinen Vorgängern anzunähern. Der Staatschef der USA vertritt jetzt die Meinung, dass die Truppen "kämpfen werden, um zu gewinnen".

Grund dafür sei, dass eine Beendigung des 16-jährigen militärischen Engagements in Afghanistan durch einen "eiligen Rückzug" lediglich den Terroristen in die Hände spielen würde.

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