USA verhängen Sanktionen gegen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro

USA verhängen Sanktionen gegen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro
Washington hat Sanktionen gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro verhängt. Etwaige Vermögen Maduros unter US-Jurisdiktion werden eingefroren. Doch der Öl-Sektor des südamerikanischen Landes wird wohlweislich von den Sanktionen ausgenommen, zu groß wäre der Schaden für die US-Wirtschaft.

Die Venezolaner wählten Nicolas Maduro zum Präsidenten. Die USA bezeichnen ihn dennoch als einen Diktator. Neuster Stein des Anstoßes ist die Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung. Die US-nahe venezolanische Opposition verurteilte diese Abstimmung als illegitim.

Die neuen Sanktionen lassen gezielt den Teil der venezolanischen Wirtschaft aus, der für den Großteil der Devisen des Landes verantwortlich ist: den Ölsektor. Grund dafür sind die großen Rohöl-Importe und Leichtöl-Exporte. Venezuela gehört diesbezüglich zu den wichtigsten Handelspartnern der USA. Der Schaden für die eigene Wirtschaft wäre offenbar zu hoch.

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