Russischer Vizepremier Rogosin reagiert auf drastischen Flugeingriff durch Rumänien

Russischer Vizepremier Rogosin reagiert auf drastischen Flugeingriff durch Rumänien
© s7.ru
Nachdem Rumänien dem Flugzeug vom russischen Vizepremier Dmitri Rogosin auf dem Weg nach Moldawien den Überflug verwehrte und es im Flug zum Abdrehen gezwungen hat, kündigt der Vizepremier Konsequenzen an.

Am Freitag zwangen rumänische Behörden das russische Flugzeug, in dem unter anderem Vizepremier Dmitri Rogosin nach Chisinau unterwegs war, zum Abdrehen.

Der russische Botschafter in Rumänien, Farit Muhametschin, der Rogosin am Flughafen in Chisinau erwartete, bestätigte inzwischen, dass Rumänien das Flugzeug nicht in seinen Luftraum eingelassen hat, obwohl es sich um einen zivilen Linienflug der Fluggesellschaft S7 handelte. 

Rogosin, der auch Sondervertreter des russischen Präsidenten für Transnistrien ist, war auf dem Weg zu einem Treffen mit Moldawiens Präsident Igor Dodon in Chisinau. 

Wie RIA Novosti mit Berufung auf die Fluggesellschaft berichtete, wurde dem Flugzeug  der Zugang zum rumänischen Luftraum aufgrund der „Anwesenheit einer sanktionierten Person“ an Bord verweigert.

An Bord der zivilen Maschine der Fluggesellschaft S7 befanden sich insgesamt 165 Passagiere, darunter elf Kinder. Sie mussten mitten im Flug abdrehen und nach einem Landeplatz suchen. Schließlich landeten sie sicher in der weißrussischen Hauptstadt Minsk.

Auf Twitter verwies Rogosin auf die Gefahr für das Leben aller Passagiere, darunter Frauen und Kinder, durch die abrupte Aktion. Außerdem kündigte er Konsequenzen an.

Die rumänischen Behörden brachten das Leben der Passagiere des S7-Linien-Flugzeugs in Gefahr, darunter Frauen und Kinder. Der Treibstoff reichte aus nach Minsk. Eine Antwort folgt…

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