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Russische Diplomaten : EU Opfer ihrer eigenen Unterstützung der US-Sanktionen - Teufelskreis beenden

Russische Diplomaten : EU Opfer ihrer eigenen Unterstützung der US-Sanktionen - Teufelskreis beenden
Witali Nebensia (links, mit Uno Generalsekretär Guterres) ist seit dieser Woche russischer UN-Botschafter
Russlands Vize-Außenminister Wassili Nebensia ist seit dieser Woche UN-Botschafter seines Landes. In einem Interview mit RT bezeichnete er die EU als Opfer der US-Sanktionspolitik und damit der eigenen Entscheidung, diese zu unterstützen

Der russische UN-Gesandte Wassili Nebensia nannte den Zustand der US-russischen Beziehungen sogar "schlechter" als in der Zeit des Kalten Krieges und sagte, die beiden Länder müssten weiter zusammenarbeiten. Die Welle der anti-russischen Sanktionen aus Washington bezeichnete er als  "beispiellos, unbegründet und illegal".

Die EU sei aber das Opfer ihrer eigenen bedingungslosen Unterstützung der US-Sanktionspolitik gegen Russland, sagte der Diplomat zu RT.

"Wir haben es euch ja gesagt"

Die EU habe es damit auch selbst zu verantworten, nun selbst Opfer dieser US-Politik zu werden.

Ironischerweise hat die EU zusammen mit den USA illegale Sanktionen gegen Russland umgesetzt und könnte nun als Ergebnis dieser Sanktionen Opfer der Beschränkungen werden. Diese Situation kann man so beschreiben: Wir haben es euch gesagt ", so der Diplomat.

Wie der Kreml am Donnerstag mitteilte, nominierte der russische Präsident, Wladimir Putin, den Diplomaten für die Nachfolge des im Februar gestorbenen Witali Tschurkin.

Teufelskreis beenden

Auch Vizeaußenminister Sergei Rjabkow äußerte sich zu den Sanktionsentscheidungen der USA, die in dieser Woche das Fass zum Überlaufen gebracht und Russland zur Reaktion veranlasst haben, so der Diplomat in einem Interview mit dem US-Sender ABC. Er hoffe, dass dieser Teufelskreis bald beendet werden kann.

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