Mossul: Unmenschliche Zustände in irakischer Gefängnis-Hölle

Mossul: Unmenschliche Zustände in irakischer Gefängnis-Hölle
Nach dem Sieg der Koalition in Mossul, beginnt die juristische Aufarbeitung der Verbrechen des IS. Oder aber das, was im Irak als solche gilt. Die Zustände in den irakischen Gefängnissen werden von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert. Doch ohne Wirkung.

Offenbar werden Männer, die verdächtigt werden zum IS zu gehören, ohne Verfahren über Monate zu Hunderten in winzigen Zellen festgehalten. Die hygienischen Zustände sind entsetzlich, die Fenster zugemauert, die Gefangenen sehen kein Tageslicht, werden krank und sterben.

Human Rights Watch hatte die Zustände in irakischen Gefängnissen bereits in einem Bericht dokumentiert. Doch weder die irakischen Behörden, noch die Koalition haben Schritte unternommen, um glaubhaft etwas dagegen zu unternehmen. Beteuerungen der Regierung seien Lippenbekenntnisse.

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