Weißes Haus: Trump trifft Putin auf dem G-20 Gipfel

Weißes Haus: Trump trifft Putin auf dem G-20 Gipfel
Nebeinandergestellte Archiv-Bilder des russischen Präsidenten Putin und des amerikanischen Präsidenten Trump.
Am Rande des G-20 Treffens in Hamburg wird sich US-Präsident Donald Trump auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen, wie am Donnerstag das Weiße Haus und der Kreml bekanntgaben. Es gehe Trump darum die Zusammenarbeit auch in Nordkorea und Syrien zu fördern.


"Wir haben keine spezifische Agenda", sagte der nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster Reportern. Das Gespräch wird das beinhalten, worüber der Präsident reden wolle.

Der Kreml kündigte das Treffen zwischen den beiden Präsidenten ebenfalls an, ohne weitere Details zu nennen.

"Sie werden sich treffen" am Rande des G-20, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow am Donnerstag und fügte hinzu, dass bisher keine Vorbereitungen für ein separates Treffen mit Trump getroffen wurden.

Das persönliche Treffen fände vor dem Hintergrund einer laufenden FBI-Untersuchung über vermeintliche Kontakte mit den russischen Beamten während des US-Wahlkampfs im vergangenen Jahr statt. Der US-Geheimdienst und Medien hatten immer wieder behauptet, dass der Ausgang der Wahl auf eine Einmischung Russlands zurückzuführen sei.

Emmanuel Macron neben Angela Merkel und Mark Ruffe in Berlin, Deutschland, 29. Juni 2017.

Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn sagte, dass das Weiße Haus von einem formalen bilateralen Treffen statt  einer informellen Randkonversation ausgeht. Trump werde sich gleichermaßen mit anderen Staatsoberhäuptern treffen, darunter der chinesische Präsident Xi Jinping, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister Theresa May und der japanische Premierminister Shinzo Abe.

McMaster sagte, Trump habe sein nationales Sicherheitsteam angewiesen, drei Dinge in der Beziehung mit Russland zu tun -  sein "destabilisierendes Verhalten" konfrontieren, einschließlich Cyberthreats und politischer Subversion; Moskau vom einem Großmachtskonflikt abschrecken und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen fördern, darunter Nordkorea und Syrien.

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