Ukraine wirft "russischen Hackern" landesweiten Malware-Angriff vor

Ukraine wirft "russischen Hackern" landesweiten Malware-Angriff vor
Ukraine wirft russischen Hackern landesweiten Malware-Angriff vor
Dutzende Ämter und Unternehmen wurden am Dienstag in der Ukraine durch eine Malware lahmgelegt. Schon in den ersten Stunden nach der Attacke, als die Rechner immer noch offline waren, wusste die Ukraine, wer die Schuldigen sind.

Der ukrainische Abgeordnete und Berater des Innenministers, Anton Geraschtschenko, nannte Russland den Drahtzieher des Cyberangriffs.

Nach vorläufigen Informationen handelt es sich dabei um einen organisierten Systemangriff vonseiten der Geheimdienste der Russischen Föderation. Das Virus ist im Laufe von mehreren Tagen und sogar Wochen durch allerlei E-Mails in die Computer eingedrungen. Die Nutzer, die diese E-Mails öffneten, ermöglichten es dem Virus, sich auf alle Computer zu verbreiten. Das ist ein weiteres Beispiel für die Nutzung von Cyberangriffen im hybriden Krieg gegen unser Land", erklärte er gegenüber den TV-Sender 112.ua.

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Die ukrainische Staatsanwaltschaft hat erklärt, dass die Malware-Attacke von Russland aus oder vom Territorium der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk organisiert worden sein könnte. Die Pressesprecherin der Behörde teilte gegenüber dem Blatt Tyschden mit, dass das Hauptziel des Hackerangriffs das Bankwesen der Ukraine gewesen sei.

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