Kreml: US-Drohungen an legitime syrische Regierung sind inakzeptabel

Kreml: US-Drohungen an legitime syrische Regierung sind inakzeptabel
US-Drohungen an legitime syrische Regierung sind inakzeptabel - Kreml
Russland hat auf die Drohungen Washingtons gegenüber der syrischen Regierung wegen einer angeblichen Vorbereitung eines C-Waffen-Einsatzes reagiert.

Der Kreml sei über die Mitteilung des Weißen Hauses informiert worden, könne aber keinen Grund für solche Aussagen sehen, teilte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mit.

"Zweifellos sind wir mit dem Wortlaut 'erneute Chemiewaffen-Attacke' grundsätzlich nicht einverstanden, denn, wie sie wissen, ist trotz aller Forderungen der russischen Seite keine unbefangene internationale Ermittlung der vorherigen Tragödie mit Einsatz chemischer Giftstoffe durchgeführt worden. Dementsprechend halten wir es für unmöglich, die syrischen Streitkräfte dafür verantwortlich zu machen", erklärte Peskow.

Der Kremlsprecher warnte ebenso vor möglichen Provokationen seitens der Terroristen.

"Sie wissen, dass die Einsätze chemischer Giftstoffe durch Kämpfer der Terrormiliz 'Islamischer Staat' und anderer krimineller Gruppierungen abermals registriert worden sind. Sicherlich besteht eine potenzielle Gefahr, dass solche Provokationen wiederholt vorkommen", fügte er hinzu.

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