UN-Büro für Projektdienste veröffentlicht Jobanzeige für den Standort „Jerusalem im Staat Palästina“

UN-Büro für Projektdienste veröffentlicht Jobanzeige für den Standort „Jerusalem im Staat Palästina“
In Jerusalem begegnen sich viele Kulturen der Antike und Moderne. Die Altstadt ist in das muslimische, jüdische, christliche und armenische Viertel gegliedert und von einer Mauer umgeben. Sowohl Israelis als auch Palästinenser beanspruchen Jerusalem als Hauptstadt.
Die UN-Organisation setzt Projekte für die Vereinten Nationen, internationale Finanzinstitute, Regierungen und andere, die sich mit internationaler Hilfe befassen, um. Laut der Jerusalem Post leistete sich die Organisation nun einen peinlichen Schnitzer.

Das UN-Büro für Projektdienste (UNOPS) mit Sitz in Kopenhagen ist der operative Arm der Vereinten Nationen. Es führt jährlich rund 1.000 Projekte aus und beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter in 80 Ländern.

Die spezifische Stellenanzeige wurde auf der Homepage der Organisation veröffentlicht, und sorgte für Irritationen bei israelischen Offiziellen. Die Anzeige wurde für einen lokalen Partner der Organisation vor Ort geschaltet. 

Seit der Eröffnung des Jerusalem-Büros im Jahr 2006 hat UNOPS seine Aktivitäten in Palästina deutlich gestärkt, 

ist auf der Homepage von UNOPS zu lesen.  

Unsere Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Managementsysteme tragen zur nachhaltigen Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur in Gaza und der Westbank bei, einschließlich Bereich C und Ost-Jerusalem.

Obwohl die Stellenbeschreibung auf jede Erwähnung von Israel verzichtet, wird immerhin darauf aufmerksam gemacht, dass

die Führung eines nationalen [israelischen] Führerscheins erforderlich ist. 

Aufmerksamkeit erregte die Stellenanzeige, nach dem die Jerusalem Post darüber berichtete. Nachdem auch der israelische UN-Botschafter Danny Danon auf die Anzeige aufmerksam geworden war, rief er den Unterstaatssekretär und UNOPS-Exekutivdirektor Grete Faremo an, um die Stellenausschreibung von der Webseite der Organisation entfernen zu lassen.