Terrorangriff in London: Auch Deutsche unter den Verletzten [LIVE-UPDATES]

Terrorangriff in London: Auch Deutsche unter den Verletzten [LIVE-UPDATES]
Terrorattacke in London: Auch Deutsche unter den Verletzten
In der Nacht zum Sonntag hat ein Transporter an der London Bridge Passanten überfahren. Drei Männer griffen anschließend Besucher des nahen Borough Market mit Messern an. Bei der Terrorattacke wurden mindestens zehn Menschen getötet, unter ihnen die drei Attentäter. Mindestens 48 Verletzte wurden in Londoner Krankenhäuser gebracht.

Wenige Tage vor der Parlamentswahl ist Großbritannien erneut Ziel eines Terroranschlages geworden. Erst vor knapp zwei Wochen hatte der 22-jährige Selbstmordattentäter Salman Abedi nach einem Konzert des Teenie-Stars Ariana Grande in Manchester mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Bei dem Terroranschlag waren mehr als 100 Personen verletzt worden. (dpa)

Mehr lesen:  Terror kehrt zurück nach London: Internationale Reaktionen  

Die Menschen in der britischen Hauptstadt bleiben zwar wachsam. Sie gehen aber ihrem Alltag nach. Wahlen sollen wie geplant am Donnerstag stattfinden.

Mehr lesen:  Wahlen trotz Terror-Attacke, Gefahrenstufe bleibt hoch

  • 18:17 Uhr

    Unserer ersten Einschätzung zufolge sind um die 50 Kugeln von den acht Offizieren abgefeuert wurden. Die drei Angreifer wurden erschossen

    so Kommissionsmitglied Mark Rowley in einer Pressekonferenz.

  • 17:25 Uhr

    Wie die britische Gesundheitsbehörde NHS am Sonntag mitteilte, befinden sich 21 der 50 beim Anschlag Verletzten noch in kritischem Zustand.

  • 16:32 Uhr

    Bei dem Terroranschlag in London sind auch Deutsche verletzt worden. Eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit habe schwere Verletzungen davongetragen, hieß es im Auswärtigen Amt in Berlin am Sonntag. Die Gesamtzahl deutscher Verletzter war zunächst unklar.

  • 14:09 Uhr

    Wenige Stunden nach der Terrorattacke hat die Polizei zwölf Menschen festgenommen. Details waren zunächst unklar. Die Zugriffe seien im Osten der britischen Hauptstadt erfolgt, teilte die Polizei in London am Sonntag mit.

    Nach Angaben des britischen Nachrichtensenders Sky News sollen Ermittler die Wohnung von einem der Attentäter durchsucht haben.

  • 13:45 Uhr

    US-Präsident Donald Trump hat nach dem Terroranschlag in London in einer Serie von Tweets für seinen eigenen Anti-Terror-Kurs geworben.

    Wir müssen aufhören, politisch korrekt zu sein und bei der Sicherheit für unser Volk zur Sache kommen. Wenn wir nicht klug werden, wird es nur schlimmer werden."

    Fällt euch auf, dass wir derzeit keine Waffendebatte haben? Das ist deshalb, weil sie (die Angreifer in London) Messer und einen Lastwagen benutzt haben."

    Der Republikaner spielt damit auf die seit Jahren immer wieder hochkochenden Diskussionen um die Schusswaffengesetze in den USA an. Kritiker halten diese Gesetze für viel zu lasch und argumentieren, dass sie Gewalttaten förderten. Donald Trump lehnt eine Verschärfung ab.

  • 13:03 Uhr

    Der Iran hat den Terroranschlag in London scharf verurteilt und den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen. "Der Anschlag in London und die anderen Anschläge in den letzten Tagen sind ein ernsthaftes Warnsignal", sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Sonntag. Die Ausrottung des Terrorismus sei eine "globale Notwendigkeit" und erfordere daher auch eine globale Zusammenarbeit. Dieses Ziel sollten einige Regierungen nicht für kurzfristige politische Ziele opfern, so der Sprecher in einer Presseerklärung.

  • 11:51 Uhr

    Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat eine Erklärung zur Terrorattacke in London abgegeben.

    Theresa May verurteilte die "bösartige" Ideologie hinter den jüngsten Terrorattacken. Es gebe "viel zuviel Toleranz für Extremismus in unserem Land". Der "Cyberspace" biete Extremisten einen Rückzugsort für ihre Machenschaften. Dies dürfe man nicht dulden. Eine internationale Vereinbarung sei zur Bekämpfung des Extremismus notwendig. Seit Ende März hätten Großbritanniens Sicherheitskräfte und Geheimdienste fünf Terroranschläge im Land vereitelt. Großbritannien habe große Fortschritte in der Terrorbekämpfung gemacht. Aber es sei höchste Zeit, zu sagen: "Jetzt reicht's." Es müsse allen Menschen möglich sein, ihr Leben normal weiterzuführen. Doch bei der Terrorbekämpfung müsse sich etwas ändern, so die Premierministerin.

  • 11:45 Uhr

    Nach Angaben des Innenministers glaubt die Polizei,  alle Hauptverantwortlichen zu haben. Auf ihrer Seite gibt die Met an, die Situation sei unter Kontrolle

  • 11:12 Uhr

    Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat nach eigenen Worten ein Treffen mit dem Krisenkomitee COBR abgehalten und ein baldiges Statement zu dem Anschlag in London angekündigt. 

  • 10:39 Uhr

    Die Zahl der Anschlagsopfer sei auf sieben gestiegen, teilt Scotland Yard mit. Die Zahl der Polizeistreifen werde aufgestockt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es nur drei Täter gegeben hat. Alle drei verdächtigen Männer seien tot, so die Londoner Polizeichefin Cressida Dick. Sie seien am Samstagabend nach den Attacken auf die London Bridge und den Borough Market von der Polizei erschossen worden.

ForumVostok