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Französischer Cyber-Verteidigungschef: Keine russische Spur bei Cyber-Angriff auf Macrons Wahlstab

Französischer Cyber-Verteidigungschef: Keine russische Spur bei Cyber-Angriff auf Macrons Wahlstab
Französischer Cyber-Verteidigungschef: Keine russische Spur bei Cyber-Angriff auf Macrons Wahlstab
Die französischen Ermittler haben keine Spuren Russlands bei dem Hackerangriff auf den Wahlstab von Emmanuel Macron festgestellt. Das teilte der Chef der französischen Regierungsbehörde für Cybersicherheit mit. Bei der Attacke waren Tausende E-Mails geleaked worden.

In einem Interview erklärte der Chef der französischen Behörde für Informationssicherheit (ANSSI), Guillaume Poupard, am Donnerstag, dass der Angriff so "typisch und einfach war, sodass es praktisch jedermann sein könnte". Poupard zufolge bedeute die Einfachheit des Angriffs, dass "wir uns vorstellen können, es war ein Alleingänger. Es konnte in jedem Land geschehen".

Kurz vor der Präsidentschaftswahl sei Macrons Bewegung "En Marche!" Ziel einer "massiven und koordinierten" Cyber-Attacke geworden. Unter anderem seien E-Mails, Verträge sowie andere interne Dokumente erbeutet und später im Internet veröffentlicht worden, um "En Marche!" zu schaden, teilte Macrons Wahlkampfteam damals mit. Bei der Attacke handele es sich um einen gezielten "Versuch, die französische Präsidentschaftswahl zu destabilisieren", kommentiert "En Marche!". Aus den privaten und beruflichen E-Mail-Postfächern von Verantwortlichen des Bündnisses seien Dokumente und Schriftverkehr entwendet worden und dann zusammen mit gefälschten Dokumenten ins Netz gestellt worden, "um Zweifel und Desinformation zu säen".

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