Duterte zu Clinton-Tochter: "Hast du deinen Vater kritisiert, als er Mädchen im Weißen Haus poppte?"

Duterte zu Clinton-Tochter: "Hast du deinen Vater kritisiert, als er Mädchen im Weißen Haus poppte?"
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat am Mittwoch gegen Chelsea Clinton, die Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, zurückgeschossen, nachdem diese ihn einen mörderischen Verbrecher genannt hatte. Duterte hatte zuvor Aussagen getätigt, die Medien als Ermutigung zu Vergewaltigungen interpretierten.
Chelsea Clinton neben ihrem Vater Bill Clinton während einer Wahlkampfveranstaltung für Hillary; Philadelphia, USA, 8. November 2016.

Duterte hatte während einer Rede am Freitag Soldaten versichert, dass er die volle Verantwortung übernehme für alle Konsequenzen im Zusammenhang mit der Ausrufung des Kriegsrechts im Süden des Landes.

"Wenn ihr fallt, falle ich auch. Aber für dieses Kriegsrecht und die Konsequenzen des Kriegsrechts und all die Auswirkungen dieses Kriegsrechts wäre ich und zwar ich allein verantwortlich. Macht ihr einfach euren Job - ich werde mich um den Rest kümmern. […] Ich werde an eurer Stelle inhaftiert werden", erklärte er und bezog sich auf alle Soldaten, die mögliche Verbrechen begangen haben könnten. Anschließend sagte er: "Wenn ihr drei Frauen vergewaltigt hättet, würde ich zugeben, dass das auf meine Kappe geht."

Chelsea Clinton twitterte daraufhin: "Duterte ist ein mörderischer Verbrecher, der keine Rücksicht auf die Menschenrechte nimmt. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, und dass Vergewaltigung nie ein Witz ist."

Später erklärte Dutere, dass dies nie als Witz gemeint war, sondern sarkastisch. Chelsea mahnte er zur Vorsicht, da sie selbst im Glashaus sitze. "Sie hat mich mies gemacht. Als dein Vater der Präsident der Vereinigten Staaten Lewinski und die Mädchen dort im Weißen Haus gepoppt hat, hast du deinen Vater da auch mies gemacht?", konterte er ihr. Im Anschluss soll er gesagt haben, dass besonders die US-Soldaten für Vergewaltigungen berüchtigt seien.

"Solche Verbrechen sind tatsächlich von Soldaten verübt worden, nämlich überwiegend US-Soldaten, wie in Okinawa. Über philippinische Soldaten hat man so etwas nie gehört", zitieren Duterte verschiedene Medien.

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