Israelischer Politiker will Selfie mit Trump – Ministerpräsident Netanyahu schiebt ihn beiseite

Israelischer Politiker will Selfie mit Trump – Ministerpräsident Netanyahu schiebt ihn beiseite
Steht offenbar nicht so auf Selfies: der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Ein sichtlich müder US-Präsident Donald Trump landete heute in Israel. Doch was dann passierte, damit hatte wohl keiner gerechnet. Ein israelischer Politiker wollte unbedingt ein Selfie mit Trump. Doch er hatte nicht mit Nethanyahu gerechnet.

Donald Trump wirkt auf den Fotos und dem kurzen Video zwar nicht allzu glücklich. Aber er scheint die Situation im Griff zu haben. Obwohl Oren Hazan den Präsidenten mit einem langen Händeschütteln zu sich rüber zieht. Hazan ist eine durchaus umstrittene Figur in der israelischen Politik-Szene.

Angestellten verklagten ihn wegen sexueller Übergriffe. Zudem soll er einmal einen Beamten körperlich angegangen sein. Auch über einen Rollstuhl fahrenden Politiker soll sich Hazan schon mal lustig gemacht haben. Hazan wurde zwischenzeitlich zu einem der Vizepräsidenten im Parlament gewählt. Wegen des Vorwurfs der Zuhälterei und von Drogengeschäften in Burgas wurde Hazan von Parlamentssprecher Yuli Edelstein jedoch vorläufig von dieser Funktion enthoben.

Bei seinem Staatsbesuch in Saudi-Arabien schwingt US-Präsident Trump das Tanzbein mit dem saudischen König Salman bin Abdulaziz Al Saud (3 von links).

Während Trump die Abweichung vom Protokoll über sich ergehen ließ, war ein anderer damit offenbar weniger einverstanden: Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Wie auf dem kurzen Videoasschnitt gut zu sehen, schiebt er Hazan sanft aber doch deutlich beiseite.

Doch zu spät. Hazan hatte, was er wollte. Der Politiker postete sein Bild auch soglich auf Twitter: