USA nach erneutem Raketentest Nordkoreas: "Kim Jong-un ist in einem Zustand der Paranoia"

USA nach erneutem Raketentest Nordkoreas: "Kim Jong-un ist in einem Zustand der Paranoia"
Kim Jong-un inspiziert die neue Rakete Hwasong-12; Nordkorea, 15. Mai 2017.
Am Sonntag unternahm Nordkorea erneut einen Raketentest und gab bekannt, dass es sich um eine Rakete gehandelt habe, die Nuklearsprengköpfe befördern, und die USA treffen könnte. Der Test folgte auf die Wahl des neuen südkoreanischen Präsidenten, der den erneuten Dialog mit Nordkorea sucht.

Ein weiteres Mal testete Nordkorea am Sonntag eine ballistische Rakete. Nach Angaben Pjöngjangs, soll diese in der Lage sein, nukleare Sprengköpfe zu transportieren. Pjöngjang nannte die Tests einen "großen Erfolg". Die ausländischen Medien überschlugen sich mit Zahlen und Spekulationen zu der Höhe und Reichweite des nordkoreanischen Kriegsgeräts. Handelte es sich um eine neuartige Rakete aus Nordkorea, die bald die USA ins Visier nehmen könnte?

Die UNO-Botschafterin hält Kim Jong-un für "verzweifelt" und in einem "Zustand der Paranoia". Sie sagte, dass die USA alles mögliche versuchen werden, um das Regierungsoberhaupt Nordkoreas von seinen "Aktionen" abzubringen. Dennoch lobpreiste sie die USA, denn die angebliche "Paranoia" Kim Jong-uns sei das Ergebnis der amerikanischen Außenpolitik. Man werde diesen Kurs weiter verfolgen und die Daumenschrauben sogar noch fester anziehen. 

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